Thurm u»d die Anhänge werden die Kirchspicls-Eingescsscncnrcparircn,
Wilhelni Linnich Tekan der Christianilätzu Dnsseldvrs,
Schirp entgegnete, „daß auch nndere Herren Widersinn,die Zehnten in den Kirchspielen hätten und gleichwvhl dieKirch nicht im Dach hielten, er wallte zivarn ivnhl etwaswie seine Vvreltern darzn thnn aber dannn keiiie gcrechtigkeit gemacht nach etivas davnii in die Schrift gebrachthaben," Tie Fvlge dieser Weigerung scheint gewesen zusein „daß die Kirchenrechnnng mit hvchgemeldt, Herrn Be-lieben wiederum alten Gebranch nach alhie ans dein Tnrfgehalten wurde, dabei man den» fnlgends verbleiben undnicht leichtlich ahne erhebliche llrsach abweichen soll," l-Kvns,Prnt, vvm !l, Febr, 1t!7<),)
Neber die Verteilung der Sitze in den Franenbänkenbesitzen wir eine ans dem Jahre 1659 stammende Anvrdnnng, nach der bestimmt wurde, daß ans der zweite» hinterdem Cnntenbecker Stuhle stehende» Bank sitzen fällte: einePersnn ans Engels Bruch, eine van Caspers Nathradl,eine vvn Clemens Fegteschen, Vcettel Jvhann BrnchersWeib ans der Tesche» und Feigen Caspars BellermaiinsWeib zu Nathradt, Auf der st'lgenden dritten Bant svllsitzen eine Persnn ans Caspars Grvtenbeck, eine ans demWnstenhvse, eine vvn OsserniannSgnt, eine Vvn Kraien Kvttenund Caspars Varresbeck: ans der vierten Pank eine Persv»vvn Heinrichs Schickenberg, eine Vvn Wetters Schickenberg,eine ans der Heimenbeck, eine ans Kamansbeck und einevvn der Nadmachers Straße» n, s, w, Vvn einer Vertcilnng der Männer-Sitze Haren >vir nichts, nur vvn denKvnsistvrialen ist uns berichtet, daß sie ans 2 Bänken nebendem „Armenkasten" saßen „damit man wisse, wv man siehabe und ihrer mächtig sei, wenn unterm Gvttesdienst dieBier und Branntweins-Hänser fallen visitirt werden," An