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Jahre >625 tonnte „des Kriegsvolkcs und anderer Unfällewegen lein Evnsistorinm abgehalten werden", in der Ver-sammlung vmn 21, Dezember desselben Jahres wird „fürgut erkannt, das; der Herr Pastor sich gefallen lasse, an» etlichen Apasteltagen nun und dann zu predigen aus ge-
wissen Ursachen bis zu seiner Zeit, daß eine bessere Ord-nung könne Platz haben und gemacht werden". Dieser Be-schluß scheint eine Vorsichtsmaßregel gewesen zu sein, dasdrohende Unheil abzuwenden. Die Wetterwolken zerstreutensich auch für diesmal, aber nur um sich bald auf's neuezu sammeln. Am 17, Februar 1629 erschien der Jesniten-pater Boys mit dem Kaplan Haltermond, begleitet boneiner Anzahl Soldaten, in Sonnborn, um auch hier denkatholischen Gottesdienst einzuführen, „Durch kriegliche Ge-walt" heißt es in einem betreffend die Reformation inSonnbvrn aufgenommene Protokoll vom 1(l, August 1647„wurde die Kirche Hierselbst eingenommen, der öffentlicheheilige Gottesdienst tnrbirt, die Gemeinde herzlich betrübt,nnser dero Zeit getreuer Prediger Leonhard Benninghofenp. m, nnangesehen dcrselbige mit Ehnr Brand, LloUntion-und donllrnmtioiw-pntcml und Pfalz-Renbnrgischem inclnlwgnädigst versehen ans dem Pastoral-Hanse schmählich ver-stoßen und in'S Elend versaget und hingewiesen worden,"Ebenso erging es dem Pastor Kalmann in Elberfeld, aucher wurde seines Amtes entsetzt, die Ausübung des refor-mierten Bekenntnisses auch hier verboten. Die Bedrückungwar aber auch jetzt wieder von kurzer Dauer, Ans Bittender Evangelischen eilten die Holländer auf's neue ihrenbedrängten Glanbensbrüdern zu Hülfe, Die Stadt Weselwurde am lll, August von de» holländischen Truppen er-obert, der reformierte Gottesdienst wiederhergestellt, „Alsaber im gemeldeten Jahre 1629", berichtet eine SvnnbornerUrkunde, „die Stadt Wesel von den Statischen erobert,hat der Pfaff s.Haltermond) die Flucht genommen, darauf