Während, wie bekannt, der englische Raritäten-sammler die Urkunden und Belegstücke unsererGeschichte besitzt, und Deutschlands Museen eigent-lich eine Collektion der Lücken bilden, lese ich ineinem Zeitungsblatte, „daß sechs Stadtraths-„sitzungen sich mit der Beseitigung der ?orta„?aplria, dieses des hehren Gotteshauses un-würdigen Steinhaufens, dieser den Eindruck des„mächtigen Gotteshauses beeinträchtigenden Mauer-Stümpfe befaßt hätten, und der Landesherr durch„eine Massenpetition angerufen werden müsse."Nun, solches Gnadengesuch spricht wenig für einestarke Position der Peteuten; aber bei diesemAnlasse sei es denn auch gesagt, daß der Domkein Gotteshaus ist. Nicht einmal ein vor-nehmer Mensch mochte in der dumpfen Grottebei den herumjagenden Schweizern, welche eigent-lich in Scharlach gekleidete Schuster sind, wohnen(ckolr. IV. aap.). Das Domgebände soll wohleinen Strauch vorstellen, — aber sein Laubwerkist welk nnd unersrischend. Seit mehr als 50Jahren kenne ich den Dom: ich habe daringewacht und geschlafen, aber schön befundenhabe ich ihn nie. Die Redensart von den „schönsten
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