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testanten, er wurde das Beginnen eines Streben*und Kämpfens, welches durch Schwierigkeitensich stärkte, und endlich glorreich endigte unterder liberalen l’reufsischen Regierung.
Vor dieser Epoche halte man einen Fondsgesucht und ihn nicht gefunden; man hatte umKirche und Pfarrwohnung gebeten, und sie nichterhalten, denn mit dem guten Willen eines Für-sten ist nicht allein geholfen, es müssen auchOpfer gebracht werden, und das war zu viel ge-fordert von einem Fürstlichen Ilause, das so vielverloren und eingebüfst halte.
Da erbot sich der Herr von Suideras, ein aufdem benachbarten Schlosse Rhede wohnenderfreigebiger Niederländer, ein Lokal in seinemHause einzuräumen, und unter dem Schulze derRegierung vorläufig den Cottesdienst für dieEvangelischen der Stadt Bochold und der umlie-genden Gegend zu eröffnen. Dies wurde mitDank angenommen; man versammelte sich re-gelmäßig, benachbarte Prediger verrichteten ab-wechselnd das Amt mit Liebe, der Herr von Sui-deras übernahm mannigfaltige Kosten — abernach einem halben Jahre gcrieth das ganze Werkin Stocken, weil der bisherige Bewohner desSchlosses Rhede in sein Vaterland zurückkehrte.