Schauen kommt an das Domcapitel zu Halberstadt.
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capitcl zu Halberstadt, während nach Dclius erst durch HerzogFriedrich Ulrich um den Preis der Wahl seines Bruders Rudolphzum Bischof von Halberstadt Schauen dem Domcapitel übereignetsein soll.
Während der Unterhandlungen über den Ankauf Schauensseitens des Domcapitels hatte Münchhausen eine Uebersicht überden Besitzstand und die Einkünfte und zuletzt einen Anschlag überden Gcsammtwcrth des Gutes angefertigt, die einen interessantenEinblick in die damaligen Gutsvcrhältnisse gewähren, weshalb siehier meist wörtlich folgen mögen:
1. Anschlug nun Münchhausens über Schunen n. Iii 15:
Die Pachtländerci (Mcycräckcr) vom Gut Schauen beträgta.) in Schauen — 21 Hufen 8 Morgen; Wiesen 49 (Morgen),b) in Osterwieck —16 „23 „ „ 23 „
o) in Wasserlcben — 6H2 „ 2 „ „ 24
Eignes Land, was der Hof Schauen selbst bcwirth-schaftet:
866 Morgen. Kann noch viel zugcrodet werden.73 Wiesen.
Dazu ein Baumgarten am Hofe mit 150 Bäumen, ein Kohl-garten von 2 Morgen mit 25 Bäumen, Weiden ea. 1500.Einnahmenberschuß 1613 — 3574 Thalcr.
2. Türe des Gutes Schunen n. 1615:I. Durch s chnittlicher Uebcrschuß jährlich — 3459 Thalcr, reprüscntirt
4. Mergel, Mist und Geilung im Lande . . . 800
Komma 44 Hufen 18 Morgen; Wiesen 96 (Morgen).
1614 — 3676
1615 ^ 3126
(zu 6 °/o) ein Capital von
2. Gebäude
3- Holz
57 650 Thalcr600010000
74450 Thalcr