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^Henngieich es nicht im Nahmen unlerer Genealogie liegt, Urkunden abzudruckenZ p und mir dies vielmehr einem hoffentlich künftigen Werke „kegelten der Fa-AM milir v. Sydom" vorbehalten muffen, lo lall doch nachstehender liebenswürdigerScher; Friedrich's des Groben mit feinem Firblingspagen llchristian David von Sydomnicht vorenthalten bleiben. Wir entnehmen das Folgende dem kür familiengeschichtlicheForschungen hochinteressanten Merke des ihauptmanns von Scharkenort (Bibliothekaran der tzaupt-tkadettenanstalt ;u Lichterkelde und Lehrer an der Kriegsakademie).„Die Dagrn am IlZrandenburg-Oreustischen Pake 1413-1835" Isterlin 1833 bei Mittlerund Sohn. Seite 74—78. Daselbst heilst es:
Verließen die Pagen den Dienst des Königs, so ließ es sich dieser angelegen sein, siedem alten Gebrauch entsprechend auszurüsten. Für gewöhnlich erhielten sie 133 ThalerGquipirungsgelder; oft aber stattete Friedrich sehr viel reicher aus; so erhielt ein Page v. Lücke53 Dukaten, v. Kanteck (1746) 533 Thaler; 2t. v. Bornstedt 333 Thaler zu seiner Gquipirung.Am reichsten wurde des Aönigs Liebling v. Sydvw bedacht: für die gestickte Ulontirung zahlteder König 123 Thaler, für eine schlechte 48, — für die Schärpe und Portepee 32 Thaler. —Der Degen wurde mit 12 Thalern, 2 Ulontirungshüte 23, gefütterte Roquelaur 14, ein PaarStiesel 5 Thaler 12, 4 Bockhäute und 6 Paar Handschuhe 15, ein englischer Sattel 12,2 Pistolen 14, ein packsattcl 12, eine eiserne Bettstelle 23, Betten 55 Thaler, eine ponceau-sammetne Schabracke 123 Thaler, 2 Stück Leinwand, 4 Gllen Battist 63, sowie ein Zelt mit48 Thalern berechnet.
Diese Herrlichkeiten wurden dem Glücklichen an seinem Geburtstage überreicht. „Da hab'ich mir eine neue Uniform machen lassen", redete der König den Gintretenden an, „ich möchtewol sehen, wie sie sitzt, probire sie einmal an." Gin solcher Befehl fiel den: Pagen zwarauf, aber gewohnt, zu gehorchen, zog er sein Pagenkleid aus und die Uniform an. „N)iesitzt sie Dir?" fragte der König. — „Wie angegossen", versetzte Sydow unbefangen, „ichzweifle aber sehr, daß sie Gw. Ulajestät passen wird." Der König lächelte und fuhr fort:„Greif einmal in die linke Tasche." Dies geschah. „Was steckt darin? Zieh es doch heraus."Sydow brachte ein zusammengelegtes Papier zum Vorschein. „So mach' es doch auseinanderund lies es." Der Page gehorchte und las:
„Nachdem Seine Königliche Ulajestät in Preußen, Unser allergnädigster König undHerr in Gnaden i-esolvii'kt: den Pagen v. Sydvw wegen seiner Zhro angcrühmten artigenund niedlichen Leichtfertigkeiten wie auch wegen der großen Qualität einen guten Taffee mitZiegenmilch zu trinken, zum Lieutenant und Flügeladjutanten bei Höchstderoselben Person
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