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Genealogie der Familie von Sydow
Entstehung
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weitere Nachweise als erwiesen annimmt, und lodann hinzufügt, dalz lkin Sohn David (XI. 2.)und möglicherweise noch einige andere vvn dellen IlZrüdrrn jedoch nicht alle wahrlcheinlich wegen ihrer Vermögrnsverhältnille den Adel adgeiegt hätten, daliei aderimmer das alte Familiensiegel führten. Fin Sohn ^) dieses David, sei dann späterin einem Drozelle genöthigt gewesen, leinen Adel zu beweisen, und habe zu diesemZweck ein llffirielles Dokument, datiert Johannesburgs) den 21.Srptember 1757 vorgelegt,ans Grund drllen die Familie denn auch in Schweden immer als adelig anerkanntworden märe, wie auch aus einem königlichen Schreiben vom 2b. IlZrtvber 1748 her-vorgehe. Da sich die fragliche Ärkunde noch im schwedischen Familienarchiv befindensoll, lo wären hier bei weiterer Forschung zunächst die Daten richtig zu stellen, dennes kann unmöglich eine Arkunde vom Jahre 1757 durch königliches Schreiben van1748 bestätigt lein. Fs müssen also wohl Druckfehler in dem schwedischen Stammbuchvorliegen, wie das ja schon unsere beiden Anmerkungen zu den ritirten Stellen beweisen.

Fs mag nach erwähnt werden, dalz Mitglieder des jüngsten und deutschen Zweigesdieser Familie, nämlich die Nachkommen des oben genannten Daniel von Svdow,russischen Fornrts und Keschers von Ngrodken, wie bereits in der Finleitung Seite X er-wähnt, auch in Deutschland stets das Adelsprädikat und in neuerer Zeit nicht mehrdas schwedische, sondern unler Wappen geführt haben. Zu diesem deutschen Zweigegehören die kaufmännische Familie in Mo de Janeiro (XI. 55) und die als Schriftstellerinans deutschen Zeitschriften allbekannte Johanna von Svdow (Tochter von XI. 54) in Kerlin.

Das Wappen der schwedilchrn Familie wird wie folgt abgebildet.- Das Schildilt durch einen schmalen Schrägbalkrn (Strichbalken) von links nach rechts getheilt.Im oberen Feld eine fliegende Laube mit einem Zweige im Schnabel, im unteren Feldeein schräg liegender Anker. Helmzirr.- auk einem Wulst zwei offene Flüge, zwischenihnen ein Stern. Farben lind nicht angegeben.

2. Aulzrr dieser groben Familie unserer Lakel XI hat es von Alters her bürgerlicheSvdow's der verschiedensten Herkunft gegeben, so dalz auch aus diesem Grunde dieAbstammung des Fhriitian aus Furau von einer bürgerlichen Familie wohlmöglich ilt. Die bekannteste Keprälentantin der bürgerlichen Svdow's in frühererZeit war die historisch gewordene Anna Svdow, f 1575. 15. XI., von der untenim Abschnitt 3 näher die Kede lein soll. In neuester Zeit lind aus bürgerlichenFamilien, die nicht mit der in Lakel XI behandelten zusammenhängen, am bekanntestengeworden.- der in der kirchlichen Kewegnng in Kerlin vielgenannte Theologe AdolfSvdom^) und der Ksth bei der Keichslchuldenverwaltung, delken Flamrnszug auf allenKeichskalsrnlcheiiien früherer Jahre zu lelen ist.

3. Der am 15 September 1554 vom Kaiser Maximilian in den Krichsfreihrrren-stand erhobene Andreas Svdow steht sicher in keinem Zusammenhang mit deradeligen Familie. Fr war höchstwahrscheinlich ein natürlicher Sohn des FhurfUrltenJoachim II von Krandenbnrg und der Anna Sydow, welche in der Geschichte unter dem

*) Soll mahl lflrkke Heiken! Nenn nach dem Lext der- Stammbuches lrlblt, ilt es Daniel aufNgrodken (XI. 25.), der Lohn Michaels grwrlen!

Soll jedenfalls kjohannisburg hrihrn? (Vltprruhrn, Keg.-lLrj. lSnmbinnrn.)

Molk Ssdow, riet'. 1888. 25. XI., -h 1882. 22, X., Schüler Schlrirrmachers, ihok- undGarnilanprrdiger in Potsdam, lpätrr an der sslrurn Kirche ;n löerlin. Äber lein Heben ugl..- MariaS^dow,Ddoik S. ein Lebensbild, Iverlin 1885," und die von ihm lrllilt nerollentlichten jjlrtrnltncke überleine wieder aufgehobene flmtsrntlrtzung. iLrriin 1875.

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