Die Wappendtcken lind allsten lchwarz und innen silbern.
Sie Droilrn:
Als eigentlicher Wappenlpruch ist nur anzusehen.-„Flur frei wer treu."
Derlelbe wird vom fünften Zweige der Linie iLInnckerg geführt und ist demDreustilchen Grlandten zum Deutlchen Bundestage in Frankfurt am Main, Bndolphvan Svdow (VIII. 139), durch Allerhöchste Babinettsordre, Fharlottenburg den 31.Januar 1839, verliehen worden.
Der Weite im Liteldlatte rrlchrinende Spruch.- öl ^ DO : V, d. h. öi Dominusvull, ist von dem Senior des Haukes Bärkelde (I. 32) angenommen.
Die Entwicklung des Wappenschildes feigen wir im Litrldlatt. Dallelstr ist disMitte des 15. Jahrhunderts ein Schild mit einlacher oder doppelter Bordier gewelen.
1449 erlchrinen drei Figuren im herzlchilde, welche ankerförmig gestaltet zur Ver-stärkung des Schildes als metallner Befchlag dienten.
hieraus lind die drei lest Mitte des 13. Jahrhunderts ziemlich konstanten Figurenentstanden, welche von den Dommrrlchen Fhronisten fälschlich als Dfriemen (Stachelnoder lange Flügel) blalonnirt wurden.
Neber andere, nicht hierher gehörige Svdow'lchr Wappen vgl. Aklchnitt XI.
Grnnddrlit;: Was den ältesten urkundlich nachweisbaren Grundbrlitz des Ge-fchlechts anbetrifft, lo oerlieh Markgraf Ludwig der Altere dem Bitter Heinrich NUNS>fdllw 1333 Dächte und Hebungen von den Dörfern Falkrnwalde und hohenwalde,ferner vom Zoll zu Fültrin- der Bitter und Landvogt Henning ll. S. belast 1332 hanle-berg und Hufen in Sellin und Zachow. 1337 war die Familie nach Ausweis des Fleu-märkilchen Landbuchs angelrllen zu hanlrberg und Falkenmalde, rrsteres war Bittergut,in Falkenwalde waren zinspstichtigr Bauerngüter, ferner ist zu nennen das Belitttum desJoliannes n. S., bestehend aus der Mühle auf der Stonitz, endlich des Hinrik v. S.zu Gr. Bamin. Letzterer Vrt, fowir das erstgenannte hohenwalde liegen im BreileFandsbrrg, alle übrigen Brte im Breile Königsberg in der Fleumark. Als noch älteresBelitttum wäre das Schlost Senktenberg in der Lausitz zu nennen, welches den BittrrnAniw N0N Svdow (1323 wird derselbe als Lruchlest erwähnt) und Gumpert vonAlsleben gehörte, die es 1313 an die Markgrafen Waldemar und Johann vonBrandenburg oerkaufen, doch ist es nicht rrwielen, dast der erster? zu dem in Bedestehenden Geschlecht? gehört.
Schon lehr bald geht die Familie in verschiedene Linien auseinander und derGrundbrlitz nimmt namentlich im fünfzehnten Jahrhundert lehr zu. Auf welche Weile dieGüter damals in den Belitz gekommen lind, ist grösstenteils unbekannt. Die Güter inVorpommern lind möglicherweise durch Loren; von Ssdow erworben, der 1397als herzoglich pommerlcher Hofmeister genannt wird und wahrlcheinlich der Stamm-vater der Linien Blumberg und Schönow ist.