ZZ Von Hans v. Zwiedineck. 1ZZ
ihm dies so große Auslagen an Trinkgeldern und Mahlzeiten gemacht,daß das vorhandene Geld vollständig aufgezehrt wurde und sie auchdeshalb nicht aufbrechen konnten. Der Hofmeister könne auch auf denjungen Mann insofern keinen rechten Einfluß ausiiben, weil er ja schonerwachsen sei, Bitte um Geld.
1639, 9. April, Klagcnfurt. Wandula von Eybiswald, geb. von Pain, bittetden Gottfried Frh, v. Schrottenbach zum Testamentszeugen.
1639,13. April, Graz. Hannß Sigmunndt Freih. v. Eybeswaldt stellt seinemBruder Gottfridt F. v. E. eine „eüurtu knanaa. undt gewaldtsamb" aus,mit der Verlassenschaft ihres verstorbenen Bruders Friderich F- v. E. „innamen undt an stat meiner die noturfft zu handle»".
Orig. (Pap. m. Siegel.)
1639.16. April, Genua. Gottfried Frh. v. Schrottenbach an seinen Vetter u.Pflegevater:
Er sei glücklich nach Genua gekommen. Das Schiff gehe in 8 oder14 Tagen ab. Ihm sei das Geld ausgegangen. Im Gasthause müsseer täglich per Person 1 Krone bezahlen, deshalb habe er eine Privat-wohnung gemietet, wofür er täglich per Person 1 Reichsthaler zahlen müsse.
1639,36. April, Lembach. Anna Katharina v. Eybeswald, Witwe, an ihrenBruder Hans Sigmund, Oberst und Ober-Hauptm. zu Copreiniz.
Mittheilung von den Intriguen, die das Frl. Lisel (?) u. ihreSchwester Katharina seit dem Tode ihres Gatten wegen Geldangelegenheitengegen sie führen.
1639.17. August, Graz. Schuldbrief über 2566 fl., ausgestellt von AnnaCrescentia von Stubenberg an Elisabeth von Eybeswaldt.
(Jnv. Gottfr. v. Eyb., 52).
1646,11. Jänner, Klagenfurt. Da die in Kärnten herrschende Noth ohnediesgenug bekannt ist, man nun auch gegen die drohende feindliche InvasionGegenrüstungcn treffen müsse, wozu die ausgeworfene Landtagsbewilligungund Kontribution bei weitem nicht ausreicht, so ergeht an sämmtlicheLandherrn, mithin auch an Gottfried Frh. v. Schrottenbach die Auf-forderung, durch freiwillige, dem Vermögen entsprechende Beiträge dieGefahr vom Vaterlande abwenden zuhelfen.
1646,3. Juli. Gottfried Frh. v. Eybeswald an die geh. Räthe in Steyr:
Bitte um Ausfertigung von 6 Generalien für das bevorstehende Juden-burgerische „Landtgejaidt".
1646, 6. November, Reun. Mathias Hemeter von und zu Thunau verkauft mitEinwilligung seiner Grundobrigkeit, des Abtes Blasius v. Rhein, demGottfridt Frh. v. Eybeßwaldt „einen Hoff zue Jesß vnter Stangerstorffgelegen, der Mallerhoff genannt", und zwei Wiesen, von denen die einePraidwiesen genannt, ebenfalls zu Stangerstorff gelegen ist.
Siegler: Abt Blasius. Perg., das Siegel fehlt.
1646,—.Kaufbrief ausgestellt von Maria Jsabella Frau von Tüeffcnbach, gebFreiin von Pranckh, an Gottfridt von Eyb. über das Schächl, auchHoffstatt genannt, bei dem Dorfe Paschlstorff.
(Jnv. Christ. Rud. v. Eyb., 116„ Karl Ludw. v. Eyb., 11; datirt: 1645, 3. April.„ „ „ „ „ 12 u. 13).
1641,2. Jänner, Graz. Heirathsbricf des Gottfried Freiherrn von Stybich undseiner Gemahlin Elisabeth, geb. v. Eybeswaldt.
(Jnv. d. Gottfr. v. Eyb., 42).
1641,8. Mai, Graz. Anna Stülichin, eine geb. Fuchsin, bestätigt dem Gott-fridten Freih. v. Eybeßbaldt den Empfang von 656 fl. als Kauffchillingfür den „Klauberhoff". Orig. (Pap. m. Siegel).
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