15 Von Hans v. Zwiedineck. 105
1578, 7. August, Brück. Hainrich Schädperger, Bürger von Brugg an Sigmundvon Eibeswald, dem er „30 Pfund visch" sendet, da er gegenwärtig nichtmehr habe bekommen können; er bittet „e. str. wölle schreiben, wie vil dieläre stärtin bedürfftig hinab wären und wie hoch in gelt die ain annemenwollen". Adressirt nach Gräcz. Orig. (Pap. m. Siegel.)
1578, 27, August, Graz. Jörg von Eybeßwaldt bestätigt seinem Bruder Sig-mund den Empfang seines väterlichen und mütterlichen Erbtheiles.
Pap.
1578, 27. August, Kopreunik zu S. Ulrich. Heinrich von Eybeßwaldt an seinenVetter Sigmund von Eybeßwaldt, ob dieser mit seinen „pfärdten selbsthinab auf die Musterung" ziehe und wenn dies der Fall, so möge er seine,d. Heinr. „psärdt unnd fueß volkh" auch gleich mitnehmen; i. p. s. fügter die Bitte hinzu, Sigm. möge ihm „bey einer ersamen landtschafftein par Puffer mit sambt aller zugehörung außncmen" und schicken.
Orig. (Pap. m. Siegel.)
1578, IS. December, Salzburg. Der Salzburger Erzbischof Johann Jakob Khünvon Belasy an seinen Mccdom zu Friesach G. S. von Neuhaus, dieneuerliche Verleihung des „erczstists ambtes Bairdorff und zechendt vonJrrenfriczendorff" betreffend. Orig. (Pap. m. Siegel.)
1579,1». Mai, Burgstall. Georg von Eybißwaldt macht seinen Vettern Sig-mund und Georg Sigmund Mittheilung von seiner Absicht, den HofBrybning vor dem Schlosse zu Eybißwaldt zu verkaufen und bietet ihnendenselben in erster Linie an, damit dieser Hof beim Namen Eybißwaldverbleibe. Pap.
158S, 24. April, Radkersburg. Heinrich von Eybeßwaldt bittet seinen VetterSigmund, an den Vergleichsbrief, den er von seinem Stiefvater GabrielStrein, Herrn zw Schwarzenau und Hirschpach hat, für seinen noch un-mündigen Bruder Paul auch sein Siegel zu setzen. Pap.
1581,8. Juni, Radkersburg. Melhior Hueber an Sigmund von Eiweßwalttzuemb Purckhstall :c. w., daß er „ für den Hern in e. er. landtschafftprofiandt ein anczall traidt aus; dem Ungerischcn erkhaufft undt an heudtdto. ubcrschikht" habe; die Fuhrleute hätten jedoch bei „deß Herrn dorffzue Zeltting" den Weg verfehlt, worauf „deß Herrn leidt ainem ein roßaußgespandt und hinwekhgenumen, derwegcn sein fleißig piiten, der Herrwelle dem armen man sein roß wider umbey durch derselben Pfleger o.Verwalter verschaffen lassen." Orig. (Pap. m. Siegel.)
1581, K. Nov., Graz. Sigmund von Eybeßwaldt reversiert gegen ErzherzogKarl wegen der Erhöhung einer Mauer zwischen seinem Hause in derHofgasse und dem erzherzgl. Garten, weil ihm dadurch der Zugang zumBrunnen abgesperrt und seine Wohnung verdunkelt werde. Der Erzherzogläßt nun auf die Bitte Sig. v. Eybeßwaldt eine neue Mauer aufführen,durch die dessen Vorstellungen gegenstandslos geworden sind.
Perg., Siegel fehlt.
1582,30. Novemb., 1582, 2. Decemb., Graz, Klagenfurt. Briefwechsel zwischenHanns Franncz von Neuhaus und dem srstl. Salczb. Vicedom zuFriesach G. S. von Neuhaus zu Greiffenfcls und Ehrenhausen fol-gendes betreffend!
1.) eine Anleihe, die H. F. v. Neuhaus bei seinem Vetter G. S.v. Ncuhaus aufzunehmen wünscht u. für die er als Sicherstellung seinen„saczbriesf" über die Lafentthaler Unterthanen u. seine „güld" bei Plcy-burg bietet; G. S. v. Neuhaus geht auf seine Bitte nicht ein, da erselbst sich „dißjahr in undcrschidliche khauff über 10.000 gülden einge-lassen", auch seiner Kinder wegen nicht, deren er „nun gotlob achte imlebn" hat.