104 Das gräflich Lamberg'sche Familienarchiv zu Schloß Feistritz bei Jlz. 14
9. Ihr Gatte Hermann Zingel ist Universalerbe,
19, Wer mit seinem Legat nicht zufrieden ist, soll es verlieren.
Sieglcr: Leonhard v, Kheitschach, Victor Welltzer v. Eberstain,
Pap. mit 3 ausgedr, Siegeln.
1577, 9. April, Petzcdl der Afra, Witwe nach Andre Puchaß zu Zebing inSt, Margarethner Pfarr an der Raab, an Sigmund v. Ehweßwalt wegeneines an ihren Sohn Andree und dessen Gattin Warbara verkauften„greiths, gelegen an graben Perg," Pap.
1577,28. Juli (Suntag nach Jacobi). Testament der Maria Zingel, geb.Freiin v. Spaucr. Da das Testament vom 24. Febr. abgefaßt wurdeohne Aussicht auf Nachkommenschaft, dieselbe aber jetzt vorhanden ist,wird ein neues Testament abgefaßt und ihr Gatte Hartman Zingl zuniUniversalerben eingesetzt.
Siegler: Moritz Rumpf, Sigmund von Neuhauß.
Pap. mit 3 ausgedr. Siegeln.
1577, Steuer-Register des Amtes Stall. Original. (Pap.)
1578,8. Juni, Judenburg. Leopold Freih. zu Herberstai» bittet seinen VetterSigmundt von Eybiswalt zum Purckhstall um „einen gueten schncydcr"und, diesen durch seinen (d. Herberst.) Diener zu schicken. „Habt ir waßneuß, pitt ich euch mir solches zuczuschrcybcn;" er fugt noch Grüße vonihm und seiner „lieben Julie" bei. Original (Pap. m. Siegel.)
1578,3. Juli. Otto Freih. zu Teuffcnpach bittet seinen Vetter Sigmundt vonEyweswalt, bei einem „maller, so an seines Herren vattern behausungan haust, zway stammpiccher, in welches er ain figur gemalt hadt", zuholen. Originalbricf. (Pap., Siegel fehlt).
1578,19. Juli, Inventar des Gesamtbcsitzes „wevlandcn" Jacoben Poschn,„an der Aygn in Khraubatcr pharr" seßhaft, der unter die Grundobrig-keit „Herrn Sigmundt von Eybeswaldt" gehört, dessen Amtmann Stessanam Grabm in der Preeg „sambt anndern beistanden" näml. des AnndrcGaller, Walthauser Mayr Unternholcz, Georg Pauer zu Lcising, LamprechtGstatmayr „all in bemelter Khraubatcr pharr scßhasft, alles ordenlicheninventirt, beteuert und geschäczt hat". Original. (Pap. m. Siegel).
1573,12. Juli, Tschernembl. Wilhelm von Schcrsfenbcrg an seinen SchwagerSigmundten von Eyb. über einen Ritt nach Crastowicz, einen drohendenEinfall des „Turckhcn" und über einige Erfolge der Zennger über dieTürckhen; angefügt werden Grüße von Wciboldt Graßwein.
Orig. (Pap. m. Siegel).
1578,19. Juli, Tllrn. Amelrcich von Eibiswald zu Tyrn berichtet seinemVetter Sigmund von Eibiswald seine Einsetzung als Kriegscomissariusdes landschaftl. kerntnerisch-n Kriegsvolls „zu roß unnd fueß, so sy ieczoin Kroboten schigkhen", und daß er sich „eilendt zu solcher rais als einkhriegsman rüsten" müsse; doch fehle ihm das „haubtstuglh" näml. Geld,Darum bittet er den Vetter, ihm die 199 fl., „so du mir umb das roßzuthuen bist" gewiß zu schicken und ihm wegen seines Drängens ob der„großen, unvermeidlichen Notdurft" zu entschuldigen.
Orig. (Pap. m. Siegel).
1578,1. August, „Am Hoff" bei Schwanberg. Wennigna von Eybeswaldt, ge-borne Freiin zu Herbcrstain, Wittib zeigt ihrem Vetter Sigmundt vonEybeswaldt an, daß sie sich „zu dem edlen und gestrengen Hern Seyfridtvon Neuhauß zu Greifenfelß ehelichen »erschlicht und versprochen" habe,und lädt Sigm. samt seiner Gemahlin zur Hochzeit ein, die „den siebenttag September dits gcgenw. 78 jars in marckht Schwanberg" stattfindenwerde. Orig. (Pap. m. Siegel).