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ein ausgezeichnetes Material lieferte, welches von den Königlichen Behördenals das beste aus der ganzen Gegend anerkannt wurde, endlich eine be-deutende Torfausbeute geschaffen, vermittelst welcher der Bedarf für dieBrennerei und Ziegelei gedeckt werden konnte. Bei der Uebernahme derVerwaltung habe ich an ausstehenden zu zahlenden Resten 2S81 Thlr.gefunden und bei meinem Abgange 360 Thlr. übergeben. Der Wirthschafthabe ich größtenteils allein vorgestanden. Für die Schreiben und Polizei-geschäfte hatte ich nur einen Gehülfen. Die bedeutende Verwaltung von26 Ortschaften und 3000 Seelen ist auch von mir besorgt worden. Dieausgedehnte Kassen-Verwaltung habe ich unter alleiniger Vertretung ge-führt und sind während meiner Verwaltung 500 000 Thlr. vereinnahmtund verausgabt. Während meiner Verwaltung hat sich der Körner-Ertragnach lOjährigem Durchschnitt um Vz erhöht. An Kartoffeln sind 61 303Scheffel mehr gebaut, an Futter 1111 Fuder und an Dünger 6372 Fudermehr gewonnen worden. Diese vorstehende Angabe habe ich, um jedemnachtheiligen Urtheile über meine Verwaltung zu begegnen, niedergeschrieben.
Beynuhnen, im September 1860.
Wilhelm von Hofe.
Anlage Ä8. (Seite 83.)
An
den Königlichen Rittmeister und Eskadron-Chef im Ulanen-Regiment Kaiser Alexander II. von Rußland, Ritter pp.
Herrn von Hofe
Hochwohlgeboren
in
Beeskow.
Mein lieber Bruder!
Entschuldige, wenn ich Deinen letzten Brief erst jetzt beantworte.Du weißt wohl auch, wenn man eine Antwort erst verschiebt, so ver-zögert sich dieselbe von einem Tage zum andern. Ich bin ganz DeinerAnsicht, wegen Ankauf eines jungen Pferdes (Remonte), jedoch bin ich nichtim Stande, dasselbe vor dem Frühjahr anzukaufen. Auch mußt Du aufeinen Preis von p. P. 200 Thalern rechnen, vorausgesetzt ein recht gutesII. 22»