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II. Seitenlinie.
Stammvater der Descendenten dieser Seitenlinie ist Gustav Ä,dolf,dritter Sohn des Oberstlieutenants Johann Friedrich Albert K. v, H, undder Sophie Rhenius, geboren am 9. März 1821. Er erhielt auf denGymnasien zu Jnsterburg und Danzig seine Ausbildung und trat imJahre 1839, 18'/s Jahre alt, als Avautageur in das 5. Infanterie-Regiment zu Danzig ein, wurde am 22. November 1840 zum Portepee-fähnrich befördert und schied am 17. Oktober 1843*) behufs Ueber-tritts zur Landwirthschaft aus dem Militairstande. Nach seinem Aus-scheiden erlernte er die Landwirthschaft beim Amtsrath Piper undübernahm einige Jahre später die Bewirthschaftung von Kischken-Garge,welches seine Mutter von ihrem Stiefbruder, Lieutenant v. Gohr, er-erbt hatte. Im Jahre 1849 verheirathete sich Adolf mit Clara Rokicka,geboren am 3. April 1825, und übersiedelte, nachdem er Kischken-Gargeverkauft hatte, nach Pietzkendorf bei Danzig. Am 4. August 1856verlor er seine Gattin,**) mit der er 8 Jahre in glücklicher Ehe gelebt,und die ihm zwei Söhne und eine Tochter geboren hatte. Mit Rück-sicht auf die verwaisten Kinder, von denen das jüngste, Gabriele, nochnicht 3 Jahre alt war, schritt der Vater zu einer zweitenEhe. Bereits am 18. Oktober 1857 vermählte er sich mit AgnesSandes v. Hoffmann.***)
*) Auszug aus den Akten im Archiv des Kriegsministeriums: Gustav AdolfKalau von Hoven geb. 9. März 1821. 1839 Unteroffizier im 5. Inf. Rgt. 184022/11 Portepeefähnrich. 1343 17/10 ausgeschieden.
**) Sie starb in Zoppot an der Cholera.
*'*) Sandes v. Hoffmann, Preußischer Adelsstand vom 9. November 1795für den Preuß. Rittmeister Joh. Leopold Sandes, Adoptivsohn des Generals v.Hoffmann unter dem Namen Sandes v. Hoffmann. Der Letzte dieser Familie hatin jüngster Zeit durch Adoption und Nobilitirung des Adoptirten seinen Namenfortgepflanzt. Begüterung in Ostpreußen u. Litthanen. Wappen: Schild gold-gcrändert u. schrägrechts getheilt, oben durch einen schmalen goldenen Balken, überdem auf Weiß ein gekrönter Löwe, unten auf Roth ein weißer, auf grünem Bodenschreitender Widder. Zwei Helme: s.) gekrönt, 5 Straußfedern abwechselnd weißu. roth, d) gekrönt, ein in den Ellbogen geharnischter bewehrter Arm inmitteneines offenen Fluges, dessen linker Flügel roth, dessen anderer weiß ist.