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Die wirkliche Mutter hatte weder Liebe noch Fürsorge fürihr Kind, während die Stiefmutter sich überhaupt nicht um ihrenStiefsohn kümmerte, vielmehr danach strebte, denselben baldmöglichstaus dem Hause zu entfernen. Dies gelang ihr auch! In noch nichtvollendetem 15. Lebensjahre wurde der an und für sich schwächlicheStiefsohn in die Lehre zu einem Tischlermeister gebracht, woselbst ersich durch Fleiß und Sittsamkeit auszeichnete.
Nach überstandener Lehrzeit ließ er sich nach Verlauf mehrererJahre als Meister in Lyck nieder, übersiedelte darauf nach Königs-berg und heirathete Louise Roppel, die ihm 2 Kinder geboren hat.
Eduard Carl lebt gegenwärtig als ehrbarer, geachteter Möbel-sabrikant unter bescheidenen Verhältnissen in Königsberg.
d) Kinder mit der Friederike Wilenin?:
2) Ädam Wilhelm Albrecht, geboren 24. März 1832. Auch fürseine Erziehung wurde nicht in gehöriger Weise gesorgt. Mit mittel-mäßiger Schulbildung wurde er Soldat, diente in der Infanterieund brachte es bis zum Unteroffizier. Nach 9jähriger Dienstzeit ver-ließ er den Soldatenstand und erhielt eine Anstellung bei der Feuer-wehr in Königsberg. In dieser untergeordneten Stellung, mit einemdürftigen Einkommen, heirathete er Marie Weber und hatte mehrereKinder, welche er nicht erziehen konnte. Er starb 1876. Die hinter-lassene Wittwe soll mit ihren Kindern nach Amerika ausgewandertsein.*)
3) Ida, geboren 1834, wurde von ihrer Tante, der Frau Pre-diger Moering, erzogen, heirathete später den Maurermeister HugoBrunow zu Margrabowo (Oletzko) und starb am 22. Juli 1872.
4) Hermann Moritz Fabian, geboren 9. März 1837. Auchseine Erziehung wurde im höchsten Maße vernachlässigt. Mit mangel-haften Kenntnissen wurde er Soldat, diente in der Infanterie, ver-vollständigte daselbst seine Bildung, wurde Unteroffizier und erreichte
*) Die Zahl der Kinder hat nicht festgestellt werden können. Nach demTode ihres Mannes soll sie nach Essen a. R. verzogen sein; jedoch haben die an-gestellten Recherchen ergeben, daß sie daselbst nicht wohnt.