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3. Zweig.
Der Stammvater dieses Zweiges ist Carl Gottlied, dritter Sohndes Land- und Stadtgerichts-Direktors Albrecht Ferdinand K. v, H,und der Albertine Pauly, geboren am 15. April 1796. Derselbe, einverwöhntes und bevorzugtes Muttersöhnchen, zeigte keinen Trieb,etwas Tüchtiges auf der Schule zu lernen, desto mehr aber besaßer Neigung zu dummen Streichen.
Im Alter von 16'/s Jahren verließ er 1813 als Quartanerdas Gymnasium, folgte dem Aufrufe des Königs, trat mit 17 Jahrenals freiwilliger.Jäger ein und machte den Befreiungskrieg mit. NachBeendigung des Krieges schied er aus der Armee und fand durch dieVermittelung seines Vaters Aufnahme bei der Steuer-Verwaltung.Anfangs wurde er im Bureau des Haupt-Zoll-Amtes zu Stallupoenenbeschäftigt, worauf später seine Anstellung als Grenz-Aufseher erfolgte.In dieser Stellung ist er jahrelang bis zu seinem Ausscheiden thätiggewesen. Zu einer Beförderung wurde er indes nicht für befähigtbefunden. Im Jahre l819, noch nicht 24 Jahre alt, heirathete erAmalie Gerke, geboren 9. August 1797, Tochter eines Kaufmannes,mit der er in keiner besonders glücklichen Ehe lebte. Er ließ sich vonihr, nachdem dieselbe ihm einen Sohn geschenkt hatte, scheiden undehelichte Friederike Wilenius, die nach löjähriger Ehe starb und ihmdrei unerzogene Kinder, von denen das jüngste 8 Jahre alt war, zu-rückließ. Auch diese Ehe war weder eine glückliche, noch gereichte sieden Kindern zum Heile.
Als Folge aller dieser unglücklichen Verhältnisse vollzog sich,wie leider nicht zu leugnen ist, mit Carl Gottlieb und seiner Nach-kommenschaft ein Niedergang des Ansehens dieses Zweiges. — OhneZweifel tragen die Eltern die größte Schuld an dem Unglück ihrer Kinder.Der größte Vorwurf ist Carl Gottlieb selbst zu machen, der für dieErziehung seiner Kinder nichts gethan hat, obwohl immerhin auch die