Druckschrift 
2 (1890)
Entstehung
Seite
276
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Nach seiner Verabschiedung verließ Eduard Graudenz und wählteDauzig, seine frühere Garnison, zu seinem Aufenthaltsorte. Hierverbrachte er in dem trauten Kreise seiner Familie und in der hei-teren Gesellschaft alter bewährter Freunde die letzten Jahre seinesLebens. Zu Anfang 1855 begann seine Leidenszeit; die im Kriegedavongetragenen rheumatischen und neuralgischen Leiden traten mitgrößerer Heftigkeit auf und verursachten ihm viele schmerzhaften und qual-vollen Stunden. Seine mit großer Geduld getragenen Leiden endetenmit der Wassersucht, die dem Leben dieses vortrefflichen Mannes einZiel setzte. Er entschlief sanft zu einem besseren Leben am 25. Mai1856. Der Hingeschiedene, der in besonderem Ansehen stand, warein treuer Diener des Königs, der Stolz der Familie und der Trostund die Hoffnung aller Nothleidenden. Auch Verfasser fühlt sichgedrungen, in Liebe und Dankbarkeit des Heimgegangenen zu ge-denken; war er doch derjenige, der ihm bei seinem Eintritt in dieArmee mit Rath und That zur Seite gestanden hat. Er hinterließdie Wittwe mit 6 Kindern. Erstere lebt gegenwärtig als 85jährigeMatrone mit ihrer Tochter Therese in Görlitz.

Nachkommenschaft des Gberstlieutenants Lduard BernhardK. v. N und der Auguste Gteffahny.

XVI. Generation.

1) Therese Xugufte, geboren 2. November 1832, unvermählt,ist die Pflegerin ihrer hochbelagten Mutter.

2) Benno Oskar Julius,*) geboren 29. August 1834, besuchtedie Schule zu Graudenz, erhielt nebenbei Privatunterricht. Mitmangelhafter wissenschaftlicher Bildung von der Schule entlassen, wurdeer durch Vermittelung seines Vaters als Avantageur beim 5. Infanterie-Regiment angenommen. Jedoch konnte er es nicht bis zum Fähnrich

*) Führte m.Batavia den Namenv. Hoven".