Druckschrift 
2 (1890)
Entstehung
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22. November 1833 kehrte er gesund und munter aus der Loge heim,erkrankte in derselben Nacht, und, ehe der Arzt erschien, endete einHerzschlag das thatenreiche Leben dieses vortrefflichen Mannes.Sein plötzlicher Tod erregte bei seinen Angehörigen und den Mit-gliedern der Loge die tiefste Trauer, bei seinen zahlreichen Freundendie innigste Theilnahme. Hatte der Heimgegangene sich doch durchHumanität, Milde, Herzensgüte und Freundlichkeit im Verkehr, dieLiebe und Verehrung in allen Ständen erworben.

Am 28. November wurde er unter zahlreicher Betheiligung derBewohner des Ortes und der Ilmgegend auf dem Gumbinner Kirch-hofe der Erde wiedergegeben.

Mit ihm wurde ein bewährtes, ehrenhaftes Familienmitglied, dasstets bemüht gewesen ist, das Ansehen der Familie nach jeder Richtunghin zu wahren, in das Grab gesenkt.

Sein Andenken bleibe in Ehren!

Einige Tage nach seiner Beerdigung wurde die seit Jahren krankeGattin von einem schweren Schlaganfall betroffen. Gelähmt an derrechten Seite, der Sprache fast beraubt, verbrachte sie in elendemund hilflosem Zustande zwei Jahre bettlägerig, bis endlich der Todsie von ihren schrecklichen Leiden und Qualen erlöste Albertine starbam 10. Dezember 1835 in ihrem 64. Lebensjahre und fand ihre Ruhe-stätte an der Seite ihres Mannes.

Nachkommenschaft des Land- und stadt-Gerichts-DirektorsAlbrecht Bernhard K. v. N. und der Friederike Albertine

Paulo.

XV. Generation

1) Friederike Älbcrtine, geboren 28. Mai 1791, heirathete denKönigl. Regierungshauptkassenbuchhalter, späteren Landrentmeister beider Regierung zu Gumbinnen, Albert Friedrich Müller, gestorben10. Dezember 1854. In ihrer Ehe hatte sie zwei Söhne und eine