Druckschrift 
2 (1890)
Entstehung
Seite
263
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lleberfüllung des Lehrfaches zur Zeit noch nicht vergönnt gewesen.Augenblicklich ist er am Gymnasium zu Jnsterburg beschäftigt.

2) Friedrich, geboren 13. März 1858, erzogen im elterlichen Hause,vorgebildet auf dem Gymnasium zu Königsberg, erreichte die Se-cnnda und widmete sich dem Militairstande. Am 1. April 1878trat er, auf höhere Beförderung dienend, in das 2. ostpreußische Gre-uadier-Regiment Nr. 3, wurde am 12. November 1878 zum Portepee-fähnrich und am 16. Dezember 1879 zum Secoude-Lieutenaut beför-dert. Im Jahre 1883 erfolgte seine Abkommandiruug als Adjutantdes Landwehr-Bezirks-Kommaudos zu Gumbiunen, welche Stellunger bis zum 1. Oktober 1886 inue gehabt hat. Am 19. September

1888 zum Premier-Lieutenant befördert, fungirt er seit dem 1. März

1889 als Adjutant des Regiments, welches seit 27. Januar 1889 denNamenGrenadier-Regiment König Friedrich Wilhelm l." erhalten hat.

Seit dem 1. Dezember 1882 mit Gertrud, Tochter des Ritter-gutsbesitzers' und Domainenbesitzers v. Schultz*) vermählt, erfreut ersich einer glücklichen Ehe. Seine Nachkommenschaft siehe unten.

l>) Kinder mit der Linn Sielnmnn:

3) Gttomar, geboren 1863, gestorben 39. Januar 1867.

4) Ernst Aar! Fabian, geboren am 6. Oktober 1864, verlebte im Eltern-Hause seine Jugendzeit meistentheils in körperlichem Siechthum, weshalbauch seine wissenschaftliche Ausbildung vielfach unterbrochen werden mußte.

Vierzehn Jahre alt, kam er 1379 zu seinem Heile und Glückeals Pensionair nach der Cadetten-Anstalt zu Lichterfelde. Der imElternhause stets sieche und elende Knabe wurde durch den wohl-tätigen Einfluß der dort herrschenden Erziehungsmethode geistig undkörperlich so gekräftigt und abgehärtet, daß er sich während seines4jährigen Aufenthaltes daselbst einer steten Gesundheit zu erfreuen hatte.

*) v. Schultz. Johann Friedrich Christian Schultz, Inspektor und Ober-prediger zu Straßburg in der Uckermark, auch Herr auf Pinnow und Johannishof,erhielt den Reichsadcl am 3. Febrnar 1789 Pom Kaiser Joseph II. ^ WappeinQuadrirter Schild, dergestalt, daß die O.uertheilung durch zwei aus Wolken kom-mende leere Arme gebildet wird. l. In Silber eine goldene Thür? It. in Blauund III. in Schwarz ein schräglinksgestürzter Karabiner: IV. in Grün, aufrechteine goldene Korngarbe. Helm gekrönt mit Pfnuenschwauz.