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und 3 Monatein Mit seinein Tode fand ein bewegtes, unstetes, nachkriegerischen Abenteuern strebendes Leben seinen Abschluß,
4) Zohaun Heinrich, geboren 5. Dezember 1803, widmete sichdem landwirthschaftlichen Beruf, war in späteren Jahren Admini-strator auf mehreren Gütern und starb unnermählt am 15, De-zember 1858.
5) Carl Gustav, geboren zu Königsberg am 15. Februar 1806,wuchs in großen Verhältnissen heran, erhielt auf der Burgschule seinewissenschaftliche Ausbildung und trat nach Ablegung des Abiturienten-examens mit 17 Jahren als Lehrling in ein Bank- und Handlungs-haus ein, wo er sich durch Fleiß und Mühewaltung die nothwendigenKenntnisse für seinen Beruf erwarb. In vermögender Lage, war esihm vergönnt, schon im Alter von 25 Jahren ein eigenes Geschäft zugründen. In seiner selbstständigen Stellung als Handelsherr trat erin die Fußtapfen seines braven Vaters, dessen redliches und rühm-liches Verhalten ihm stets als Vorbild gedient hat.
Am 8. Juni 1832 vermählte er sich mit Johanna Julie, geborenam 20. Juni 1809, Tochter des ein Jahr nach ihrer Geburt ver-storbenen Apothekers Jabs in Tilsit, die von ihrem reichen Stiefvater,Commerzienrath Wächter, eine nach jeder Richtung hin vortrefflicheErziehung erhalten hatte. Mit seiner Gattin, die ihm 5 Kinderschenkte, lebte er bis zu seinem Ende in der glücklichsten Ehe. Nacheiner 30jährigen Thätigkeit schied er aus der Handelswelt, trat insPrivatleben zurück und hinterließ bei der Königsberger Kaufmann-schaft den Ruf eines braven, ehrenwerthen Mannes. Von Königsbergbegab er sich nach seinem Landsitz Louisenhof bei Tilsit, von dort zoger nach Gotha, wo er einige Jahre lebte, dann kehrte er nach Louisen-hof resp. Tilsit zurück und wählte endlich im Jahre 1876 Dresden zuseinem bleibenden Domicil. Nach einem zweijährigen Aufenthalt dort-selbst verschied er plötzlich in der Nacht vom 10. zum 11. Juli 1878in den Armen seiner ältesten Tochter Natalie. Am Nachmittage desselbenTages war er noch mit seiner Gattin und einigen Freunden in derheitersten Stimmung im Großen Garten anwesend, und war von dort ge-sund und froher Laune heimgekehrt. Wohl selten dürften die ergreifendenWorte des unsterblichen Dichters: „Rasch tritt der Tod den Menschen