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Feldzug 1806 mit, wurde iu der Schlacht bei Jeua verwundet undgerieth beim Rückzüge nach Lübeck bei Rattkau in Kriegsgefangen-schaft, aus der er auf Ehrenwort nach Berlin entlassen wurde. NachBeendigung des Krieges, am 27. Dezember 1807 zum Sccondelicutcnantbefördert, wurde er am 22. April 1809 zum l. Infanterie-Regimentnach Königsberg versetzt. In dieser Charge zog er mit dem er-wähnten Regiments, welches dem Dorllschcn Corps zngetheilt war,1812 in den Feldzug gegen Rußland und nahm an dem Gefechtebei Raczezem und dem späteren Rückzüge nach Tilsit Thcil. Ebensomachte Johann Friedrich die Befreiungskriege 1813—15 mit und be-theiligte sich an den Gefechten bei Luckau, Löwenberg, Goldberg undan der Schlacht an der Katzbach, ferner an den Gefechten bei Hoch-kirch, Wartenburg und an der Schlacht bei Leipzig, in welcher erdurch eine Gewehrkugel am linken Unterschenkel verwundet wurde.Von Leipzig Anfangs Dezember nach Berlin, von dort nach Königs-berg evacuirt, verdankte er der sorgsamen Pflege im Hause seineswohlhabenden Vetters Heinrich Kalau v. Hofe die Heilung seinerWunde. Nach seiner Herstellung kehrte Friedrich, der schon nach derSchlacht an der Katzbach im Monat Juli zum Premicrlieutenant be-fördert war, mit einer großen Zahl von Rckvnvalescenten zum Kriegs-schauplatz zurück. Schon am 30. Januar 1814 führte er im Gefechtebei St. Dizier mit kühner Todesverachtung die Tiraillcure, mit denener eine Kanone eroberte. Für diese rühmliche That erhielt er eineAllerhöchste Belobigung, während das Regiment später für daseroberte Geschütz die festgesetzte Prämie von 50 Dukaten bekam. Erwar ferner zugegen bei der Erstürmung von Chalons sur Marne,ivoselbst er sich abermals durch Kühnheit und Entschlossenheit her-vorthat, so daß er mit dem eisernen Kreuze II. Klasse ausgezeichnetwurde. Späler nahm er noch Theil an der Schlacht von Laon, anden Gefechten bei Montmirail, Chäteau-Thierrii, Mercp und an derSchlacht bei Paris. Schon während des Kriegsjahres 1814 wurdeer am 21. April nach einer 10jährigen Dienstzeit im Alter von25 Jahren zum Stabscapitain ernannt. Im Kriegsjahre 1815marschirte er niit dem Regiments nach der Bretagne und verblieb da-selbst bis zum Abschluß des Friedens. In demselben Jahre, am