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2) Elise Marianne, geboren am 11, Juni 1840, starb im viertenLebensjahre am 26. April 1844.
3) Gustav Wilhelm, geboren am 15. Oktober 1841, erhielt denersten Unterricht durch Tante Jeannette, kam frühzeitig aus dem elter-lichen Hause zu seinem Onkel, dem Pfarrer Herford in Szillen, undbesuchte später das Gymnasium zu Tilsit. Hierauf trat er im No-vember 1861, auf höhere Beförderung dienend, in das litthauischeDragoner-Regiment Nr. 1 Prinz Albrecht ein, legte das Portepeefähn-richs-Examen ab und wurde im Juli 1862 zum Portepeefähnrich be-fördert. Am 1. Oktober 1863 zum Secondelieutenant ernannt, machteer den Feldzug gegen Oesterreich 1866 mit. In diesem Feldzugehatte Verfasser die besondere Freude, seinem Neffen Gustav und dessenVetter Herford am 3. Juli Abends 9 Uhr auf dem Schlachtfelde beiKöniggrätz zu begegnen. Innig und tiefbewegt war unsere Freude,die nur der mitempfinden kann, der an einem solchen Tage mit demLeben und ohne jeden Unfall davongekommen ist.-) Am 11. Juni1869 wurde Gustav zum Premierlieutenant und am 3. September1875 zum Rittmeister und Escadronschef befördert. Nachdem erfast ein Jahr seine Schwadron zur Zufriedenheit geführt hatte, ent-schloß er sich, zur Gestütsverwaltung überzutreten. In Rücksicht dessennahm er im November 1876 seinen Abschied und erhielt auch balddarauf eine definitive Anstellung als Gestüts-Direktor in Gudwallen.Seit dem Jahre 1869 mit Anna, Tochter des Generals Sackers-dorf, vermählt, lebte er mit derselben in den ersten Jahren in glück-licher Ehe. Erst nach Verlauf von 16 Jahren stellten sich Dishar-monien ein, die nach gegenseitiger Vereinbarung im Jahre 1887zu einer Trennung, aber nicht zu gerichtlicher Scheidung führten.Im April 1888 schied Gustav in Folge eines körperlichen Leidensauch aus der Gestütsverwaltung, verließ seine heimathliche Provinzund siedelte nach Thüringen über. Vom öffentlichen Leben zurück-
*) Bei dieser Gelegenheit wurde der vom Hunger erschöpfte Verfasser, derwährend des ganzen Schlachttages nichts genossen hatte, von Herford mit einemStuckchen Commtsbrod und vom Neffen Gustav durch den letzten Tropfen ausseiner Feldflasche erquickt.