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„Widmung,
Fabian Kalau vom Hofe, der betrübte Vater,das sechste Leichenbegängniß seiner Söhne und zwar des geliebtenvon den Ueberlebenden ältesten Sohnes Abraham Kalau vom Hofe,mit großem Schmerze feiernd.
Die Geschicke der Sterblichen, die wider die Ordnung der Naturihm so oft auferlegt sind, betrachtet er in frommer Weisean dem Tage des Leichenbegängnissesden 28. März 1678.
Der sechste Verlust des Hauses wird bestattet, der Sohn;So oft wird vom Schicksal jene fromme Reihe durchbrochen.Die Liebe, die die beste Nachkommenschaft dem Vater schuldete,Soll aufhören, während die Natur kaum dem Vorwurf entgeht?Nach Gottes Gesetz sterben wir; früher oder später drohtDer Tod, und kein Mittel giebt es auch nur zu kurzem Verzug;Nichts kann das Schicksal hemmen, kurz und unwiederbringlich istAllen die Zeit des Lebens, Jedem ist seine Lebensdauer bestimmt.Und es kommen Krankheiten, es rafft der unbarmherzige Tod
dahin,
Und Niemand wird durch die Hilfe des Arztes unsterblich.
Jener, der die Machaonische Kunst sehr wohl verstand,
Konnte sich nicht erhalten, Jener mein Sobn.
Sittenreinheit und die in schnellem Dienste viel erfahreneGeschicklichkeit, auch nicht die Lebensführung hindern, dem Schicksal
zu folgen.
Bekümmert und kraftlos, wie hätte ich UnvermeidlichesVerzögern können, ich, der Vater, selbst dem Schicksal am nächsten
verfallen?
Und es wäre nicht recht gewesen, da er eines friedlichen Todes
starb,
Um zu den himmlischen Wohnungen zu gehen, von wo er ge-kommen.
Jetzt ist es an uns, für die Leichenfeier zu sorgen und die AufgabeZu lernen, dem Weg der Ewigkeit zu folgen."