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Professor Roelingen, wovon einzelne Citate bereits Erwähnung ge-funden haben, folgt hier seinem ganzen Inhalte nach. Er lautet:„Da Du Dein ewiges LateinSo reichlich Allen ingemeinZur Trauer und Freude ließest hören,
Und hier, seit Dach gestorben ist,
Der Dichter Haupt geworden bist.
Die Klugheit, die den Lauf der Welt,
Mit einem Blick ganz überfternetUnd aller Reiche hohen StaatVollkommen stets durchschauet hat.
Voraus ging unser Wohlfahrts-StandSo lange Jahr durch Deine Hand,
Du wußtest dessen wahren Frommen.
Wie hast Du hierin Tag und Nacht,Gesinnt, geschrieben und gewacht,Kaum ruhtest Du zu dreien Stunden.
Die Gaben, die besond're Zier,Die zogen Dich geehrt Herfür,Eh' man der Wangen Laub erblicket,Die haben Dich bald an den Rhein,Bald an der Wolga Morgen ein,Bald an der Weser Strand geschicket,Da überall Dein Mund und HandIn ihrem schönsten Flore stand.Die haben Dich und Dein Geschlecht,Auch mit dem hohen Adel-RechtZu Deinem höchsten Ruhm gekrönet.Es hatte Dich vorher zwar g'nugDer edle Kunst- und Tugendschmuck,Mit seiner Ritterschaft belehnet,So aber schien ihr Demantstein,In Golde recht gefaßt zu sein.