Die ^eiieulogie ilor Himilie Hllou vom ^ofe.
I^er Ahnherr dieses ausgebreiteten Geschlechts führte den NamenFabian und mar der älteste Sohn des kurfürstlichen Quästors PeterKalau und der Catharina Spieß. (Siehe I. Theil, Seite 11.)Fabian wurde geboren am 2. August ILIO zu Mohrungen, einer ost-preußischen Kleinstadt, wo in stiller Abgeschiedenheit der harmloseFriede patriarchalischer Verhältnisse waltete und die Bewohner ohneungewöhnliche Wechselfälle dahinlebten.
Das Haus seiner Eltern gehörte zu den besten Häusern derStadt; ein reger Geist der Ordnung und züchtige Sitte beherrschten dieGeburtsstätte Fabians. Der Vater stand in besonderem Ansehen undgenoß unter seinen Zeitgenossen den Ruf eines braven Mannes. DieMutter wird als eine verständige, liebreiche und gottesfürchtige Haus-frau geschildert. Fabian, vom Grafen Dohna aus der Taufe ge-hoben, war unter vier Geschwistern, neben seinem jüngeren BruderAbraham (Siehe I. Theil, Seite 20) das begabteste Kind.
Mit sorgfältiger Aufmerksamkeit überwachte der Vater die Er-ziehung seiner Kinder, und er hatte die Freude, daß Fabian nachvollendetem 15. Lebensjahre die Universität Königsberg bezog.
Hier studirte er anfänglich Philosophie und ging dann nachWarschau, um sich dem Studium der Rechte zu widmen.")
Nach Beendigung seiner Studien bereiste er Dänemark, Schwedenund Deutschland und trat bei seiner Rückkehr in den herzoglich preußi-schen Staatsdienst. Es währte auch nicht lange, so erkannte man inihm einen Mann, der durch seine seltene Thätigkeit, seine auffallende
") Fabian studirte von 1625—1629.II.
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