„ Noch mußt' es ja gescheh'n,
„Daß sie durch frühen Tod und unverhofft erbleichet,„Eh' sie die Sommerzeit der Jahre kaum erreichet."")
Femer geht aus der Widmung eines Trauerliedes von ChristianSchwarz hervor, daß Dorothea Woepffelin am 17. Januar 1672 nachihrem „Ruhebettlein der lieben Erde in den Thurmb" (Dom) gebrachtworden ist. Das Gedicht enthält außer der Klage keine anderen Andeu-tungen, daß Dorothea jung verstorben sei."*)
Zwei und ein halbes Jahr nach dem Tode Dorotheas vollzogDaniel in einem Alter von 43 Jahren eine zweite Ehe mit der sehrjugendlichen Anna Regina, geboren 28. September 1656, Tochter desStephan Müller, Canäiäalus juris ulriusgue und Rektors der Altstadtzu Königsberg, geboren 1614, gestorben 1. April 1664"""), und derAnna Elisabeth von Derschau, geboren 6. Mai 1629, gestorben1. Januar 166VP). Am 16. August 1675 erfolgte die Einsegnungder Ehe in der Löbenicht'schen Kirche. Die Braut war augenschein-lich eine Waise, denn Professor M. Kempius singt!chch)
*) Siehe Wallenrodt'sche Bibliothek.
"*) Laimina X.
***) Familiennachrichten. Elisabeth von Derschau war die Tochter desPfarrers Bernhard von Derschau, vr. der. Theologie, f 163S.
f) (larmina X. Wallenrodt'sche Bibliothek und Gallandi.ff) Regina wurde im Hause ihres Onkels von Derschau erzogen.
„tragenden, mütterlichen Bürden einen betrübten, ihr aber ohne„Zweifel seligen Fall gethan und genas den 9ten Januar 1672„eines todten Söhnleins, hat auch den Ilten besagten Monats„und Jahres darauf nebst vorhergesehener fröhlichen Zubereitung„zum Tode bei guter Vernunft sanft und selig in der besten„Blüthe ihres Lebens die Welt gesegnet."")
Jacob Klein rühmt in dichterischer Form ihre Tugend, Frömmig-keit und Gottesfurcht. Fabian Kalau vom Hofe der Aeltere spendetdem trauernden Gatten, seinem nächsten Vetter, ein lateinisches Trost-gedicht"), und Ernst Lange aus Danzig sendet ein langes Klagelied,in welchem er sagt!