- 53 -
Ueber den Vater.
„Der Vater war ein Conterfeit„Der längst verlornen goldnen Zeit,„Da man das Herz noch auf den Wangen„Und in vertrauten Augen trug."
„Er war aller Menschen Freund„Und ihn hat Niemand angefeindt,
„Als er die Frömigkeit verschworen.„Das Glück zwar stand ihm stets recht bei„Und blieb er aller Sorgen frei."
„Still für sich weg und Gott und sein„War hier sein Heiligthum allein„Drin er seine Andacht abgeleget.
„Für der bedrängten Armuth Roth„Versäumt er selber oft sein Brod."
„Je länger ihn die Welt hielt an,„Je mehr ward er ihr abgethan.
„Sein langes Sichbett war die Leiter„Drauf er zum Himmel auf und ab„In seiner Seele sich begab — — —"
Ueber den Sohn.
„Ich weiß noch um die frohe Zeit,„Da wir in uns'rer Blüthe Beid'„Der wilden Rosen Gäste waren."