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[1] (1890)
Entstehung
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Herrn auf Powauen und Praßniken, George Ernst Kalau vom Hofef-st 1738).") Aus ihrer Ehe gingen 8 Kinder hervor. (Siehe II. Theil.)Barbara Louise segnete am 5. August 1745 das Zeitliche.

7) Chrijtina Regina, geboren 1683, getauft 23. Februar 1683,vermählte sich mit Melchior Friedrich von Basewald, Land- undKriegs-Commissarius, wie auch Oberlandschöppen des polnischen Kreisesdes Amtes Lyck, Erbherrn auf Leegen und Malczowen. In ihrer Ehehatte sie 3 Kinder. Sie verlor den Gatten 1716 an der Pest, nachdemsie mit demselben eine 10jährige Ehe geführt hatte.*") Später schloßChristina eine zweite Ehe mit Anton von Oculowitz"""), Lieutenant a. D.,Herrn auf Zandersdorf, Perkoppen und Nordenthal, und verschied inihrem 65. Lebensjahre 1748.

8) Helene Sophie, geboren 1684, getauft 2. März 1684, starbzwei Jahre alt.

9) Zulianue Charlotte, geboren 1685, getauft 3. Mai 1685, ehelichteam 6. Mai 1706 den Kanzleiverwandten Wilhelm Lübeckch), geboren26. September 1678 und lebte noch 1715.

-) Das preußische Archiv, Jahrgang 1795, giebt an:George Ernst Kalauvom Hoffe war preußischer Capttain und hatte Barbara Louise, des Herrn DanielKalau vom Hoffe, preußischen Kriegsrathes und Kriegs-Commissarii Tochter, zurEhe." Diese Angabe ist falsch. Georg Ernst Kalau vom Hoffe hat nicht in preu-ßischen, sondern in polnischen Diensten gestanden. Ferner war er, als er sich ver-mählte, nicht Erbherr auf Praßntcken, sondern Herr auf Powauen, welches Guter von seinem Schwiegervater erhalten hatte. Siehe Familiennachrichten und diekirchliche Eintragung seines erstgeborenen Kindes. Erst später gelangte GeorgErnst in den Besitz von Praßnicken. Auch war seine Gattin nicht eine geboreneKalau vom Hofe, sondern die Tochter des Hofraths Daniel Kalau.

Familiennachrichten und Geschlechtsregister der Familie Kalau.

Oculowitz (Occolowitz), Altlttthauisches, im vorigen Jahrhundert inOstpreußen ansässiges Geschlecht, aus dem mehrere Mitglieder in der preußischenArmee gestanden haben. Die Familie besaß Zandersdorf, Perkoppen, Nordenthalund Leegen; seit 1300 erloschen. Im Wappen führtet: sie im rothen Felde zweigoldene, nach außen gekehrte Halbmonde, dazwischen ein Weißes Schwert mitgoldenem Griff nach unten gekehrt. Helm gekrönt; Straußfedern abwechselnd r. und g.

f) Lübeck. Eine aus Schlesien stammende adlige Familie, die gegenAnfang des 16. Jahrhunderts nach Ostpreußen übersiedelte. Mehrere Mitgliederderselben, welche dem Handelsstande in Königsberg angehörten, führten den Adelnicht. Ewald v. Lübeck geb. 1778, f 1330, Ober-Postdtrektor in Tilsit, erhielt am17. Januar 1313 die Adels-Renovation. Wappen: ein silberner Schrägvalken