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„Rechtschaffene Vorbereitung zum Tode, welche aus dem„christlichen Beispiel des Hochedlen Best und Hoch benahmten„Herrn Daniel Kalau Ihrer Königs Majestät in Preußen Wohl-„verordnet gewesenen Hofraths und Kriegs-Kommissarii Anno„1705 den 12. Februar als am Tage seiner in der Altstadt„geschehenen standesmäßigen Beisetzung dem Hochseeligen Herrn„Hofrath zum unsterblichen Nachruhm, denen Hinterbliebenen„Hoch-Vornehmen Klagführenden zu einiger Gemüthslinderung„und allen in dieser Sterblichkeit noch Wallenden zu einer seligen„Nachfolge, so willig als pflichtmäßig hat vorstellen
M. Michael Schreiberbllogu. st Histor. L. L."^)
In der langen Schrift, die in Prosa abgefaßt ist, führt ProfessorSchreiber aus, wie auf verschiedene Arten der Tod komme, wie erverschieden die Menschen antreffe. Dann spricht er von den ver-schiedenen Arten der Vorbereitung zum Tode und wie dieses der pp.Kalau auf rechte Art gethan habe und ivie er mit unerschrockenemMuth und Freudigkeit gestorben sei. Als Grund dafür giebt er an,daß der Verstorbene alle Arten menschlicher Freude genossen habe. —Nachdem er Daten aus seinem Lebenslauf gegeben, führt Pro-fessor Schreiber die 6 ältesten Kinder, welche beim Tode des Vatersbereits verheirathet waren, namentlich an und sagt in Bezug auf dieanderen Kinder, daß diese, theils noch unerzogen, theils erwachsenund im vollen Glück und herrlicher Jugendblüthe sich befinden. AmSchlüsse seiner Schrift rühmt er die feste Ehrenhaftigkeit, den erha-benen Tugendsinn und die christliche Demuth des Verstorbenen, derüber 58 Jahre alt geworden sei und während seiner letzten Krankheitinnerhalb 14 Tagen zweimal das Abendmahl genommen habe.
2) Elisabeth, 1648 geboren, vermählte sich am 13. Oktober 1671mit dem Kaufherrn und Rathsverwandten Petrus Schwenner, geboren
-) e-rrmüm k. Wallcnrodt'sche Bibliothek. Hier ist die Schrift nur imAuszuge wiedergegeben.