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2) Martin, Auch seine Geburt konnte nicht urkundlich festgestelltwerden. Jedenfalls aber muß er um 1534 geboren sein, da er nacheiner offiziellen Angabe 1695 im 71. Lebensjahre verstorben ist.*)
Martin gelangte zur Würde eines Konsuls und war im Jahre1570 der erste regierende Bürgermeister von Königsberg. Mit Doro-thea, des Jacob v. Klenau'--) und der Dorothea v. Halle*^) Tochter,vermählt, hinterließ er nur einen Sohn und zwei Töchter. Allgemeinhochgeachtet und im großen Ansehen stehend, beschloß Martin 1603seine irdische Laufbahn.
3) Hans, geboren gegen die Mitte des 16. Jahrhunderts, warKämmerer des Amtes Jnsterburg und erwarb 1589 Brakupöhnen.fi)
4) Friedrich, der jüngste Sohn, lebte 1576 als LeabinvZ pro-vinoialis zu Kattenau. Mit Dorothea Wrechtchch) verheirathet, hinter-
") Erleutertes Preußen. Tomus II. Capitel XXII.
v. Klennu (Kleinem), ein altes adliges Geschlecht, das im Anfangedes 15. Jahrhunderts nach Ostpreußen gekommen ist.
Es führte nachstehendes Wappen: Im blauen Schilde einen Roseu-baum mit rother Rose, beseitigt von goldenen Adlerklauen. Geschlecht Mittedes vorigen Jahrhunderts erloschen.
Zur Zeit Martin Kakaus sind die Klenaus mit den adligen Familien:v. Bnssewitz, v. Pentz, v. Weinbeer, v. Halle, v. Hirsch und v. Rosen verwandtund verschwägert.
«««) h Halle kommen zur Zeit der Ordenskriege 1503 aus Nieder-sachseu nach Preuße», wo sie im Laufe der Zeit ansehnlichen Grundbesitz er-warben. Reinhard v. Halle ist Ordensvisitator der Haushaltung in dem Ober-ländischen Kreise.
Die v. Halle führten in ihrem Wappen im schwarzen Schilde einen silber-nen Schrägbalken mit 3 rothen Rosen belegt. Kleinod des Helms: zwei schwarz-weiße Büffelhvrner, dazwischen ein Busch Hahnenfedern. Geschlecht erloschen.
f) Hausbuch Amt Jnsterburg d. d. 15. 1. 15SS.ff) Enkeltochter des berüchtigten Sekrctairs Wrecht, Verfassers der Ge-schichte „Die letzten Tage des deutschen Ordens".
Ueber den letzten Hochmeister des deutschen Ordens, den Markgrafen Albrcchtvon Brandenburg, schreibt Wrecht:
Ani Montage nach Palmarum, 10. April l.525, verglich er sichmit dem Könige von Polen, legte OrdenSkleid, Kreuz und Wappenab und nahm ein anderes Wappen an und empfing das Land Preußenvon des Kaisers Majestät zu Lehen. Hierauf verheirathet er sich mitder Tochter des Königs von Dänemark, Herzogs von Holstein.
„Der Teuffcl gab ime Glück dartzu" Amen.