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Geschichte der Familie Baetcke
Entstehung
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184
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— tsq, —

„Schönningftebt, 4.. KTai 186(5.

„Siebe Knna, pon Klutter fyöre ich, bafj jur alten ZCottj ein neues Uebel„getreten unb bajjj nicht nur Du, fonbern aud} 5wei Kinber beu Keuchhuften ju„haben glauben. IDie foll man bem entgegen treten anbers als mit ©ebulb unb„Raffung. 3h r erfahrt, was alle (Eltern erleben mußten, was man als Kinb„gan5 natürlich fanb, unb wopon man felbft fich gefiebert glaubte. (Es teirb aber„deinem erlaffen. Den (Einen trifft es in biefer, ben Knbern in jener ^orm.„Der Keuchhuften Ijat 5wei Kbfdpiitte im normalen Derlaufe. Die erften 5wei„bis brei IDodien nehmen mehr einen fieberhaften Derlauf bei geftörter (Efjluft,„fpäter fieberfrei — IDolfshunger. IDenn bie Kranfen in ben Paufen fich„tpoljl befinben, nid]t furjluftig :c. finb, bann ift es ein leidster Derlauf, aud}„wenn er pon langer Dauer ift. Die Kranfen müffen fid) roeniger abtoben,„etmas wärmer gehalten rperben, nid)t h e 'f?- 3 in Kebrigen gebraud^e iad)ts.„Had)ts unb einen Cag um ben anbern pflegt ber fjuften fd)limmer ju fein,„^reube, Kerger, Sdjmerj u. f. ip . erregen Einfälle. IDarmes IDaffer thut„tpohi." —

„Schönningftebt, 3f. KTai f866.

„Die Kinber müffen nun ben fdilimmften Kbfdpiitt ihres, puftens hinter„fid} haben. Sie tparen porher gefunb, finb nicht mehr 511 jung, gehen bem„Sommer entgegen, alfo gute Derhältniffe. 3t? 1 ' Sonnt piel thun, nichts halfen.„Bei einigen bauert ber Keuchhuften fedjs bis ad]t IDochen, bei Knberen brei«,„pier«, fünfmal biefe 3 e if- ® as hängt ab pon inneren tpie äußeren Umftänben.„3e feltener bie Knfällc fommen, befto h c i^9 cl ' finb fie. ®ft glaubt man bie„Kranfheit befeitigt, bann fommen Kücffälle; piel ©ebulb unb Kufpaffen perlangt„fie. Kd)tet, tpie gefdjrieben, auf bie paufen. Sinb bie Kinber in ihnen günftig,„munter, nid)! furjluftig, ejjluftig, Sonnen fie fcblafen, bann ift KHes fo gut, tpie„es fein fann. feuchte Stuft ift hctlfmr, bal?er auch Kbenbluft nicht fchäblich,„uxnn fie lparm ift. Sie bürfen nicht laufen (man fann es boch nicht immer„perhinbern), nicht piel lernen (fie permögen es auch nicht, beim fie finb bumm„in biefer <5 e il)- Jrcub unb Seib erregt Knfälle. 3ü e i ne empfinbfame Dame,„biefe Kranfheit. 3 u f e l' ffrb man bicShäutig, inbefj traue nicht ju fehr. (Ein„(Slücf, bafj fich bie Kinber fd)on allein helfen, im Bett auffitjen u. f. ip . fönneu.„3ebe Stellung, Betpegung, bie fie fidj geben, muff man ihnen gewähren. Sie„laufen ju Dir ober 311 3 eman ^ em ' merSen fie bas iTahen eines Knfalles. Bieg„ihnen bann Kopf unb pals nicht. Kur fie felbft tpiffen, fühlen, welche Sage„ihnen Stuft giebt. Kafeubluten wirb fich oud) wohl einftcllen. Das 3 u ^ eTt ift„ber Kugenblicf, in bem fie etwas £uft burdj bie frampfhaft gefdjloffene Stimm«„ri^e einziehen, alfo ein fehr erwünfehter Com Dann mufj fein Cudj r>or ihrem„ZTcunbe fein, um etwa Schleim, Blut ic. pon ihm 5U wifdjen. £)üte Dich por„5U fetten unb erhifsenben, por 311 pielen Speifen. £e£teres ift fpäter eine böfe„Kufgabe. Sie befommen einen Söwenhunger. Keichlich Buttermilch ift für fie„unb für Dich gut. —

„Du felbft haft, u>ie ich aus KTutters Darfteilung erfehe, ein mehrfach„perwiefettes Seiben. ... Du haft einen Jeinb in Dir, ber Dich nicht laffen will,„ittbef fo fd)limm wie jetjt bleibt es nicht, ©ewohnheit im Dulben, im Berfagen„übt 5ulci§t einen guten (Eiufluf. So wie fo bemerft man mit jebem 3 a l? re„weiter im Seben, ba)j bie gufriebenheit pon gati3 anberen Dingen abhängt, als„man es fich in jüngeren 3 a h ron bachte."