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Geschichte der Familie Baetcke
Entstehung
Seite
183
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3n ^olge beffen waren Lintia unb iEjrc ältefte ©ochter DTartha nach bfamburg juben (Eltern gereift, unö an 2tnnas Stiefmutter, Hubolphs Schwägerin, ,frau Sophie Baetcfe,ift öer näcbfte Brief gerichtet.

„Schönningftebt, 3uli f86j.

„ . . . Becepte fenöe ich (Euch nicht. Beffer wie Chinin pflegt ueränöerter„Aufenthalt ju wirfen. Stafj fie baljer Bichls einnehmen. (Entweber bleibt öas„^ieber jettt glcid} weg, ober es macht nodj einige immer fdjwächere Unfälle unö„hört öann auf. Sollte es nicht fo fomrnen, bitte, bann melbet es mir, öamit„ich fie fehe. ©Ipte f te 3 U f c h eu > möchte id] ihnen nichts uerfd)reiben. £afj Anna„nur mit öem feften (Bebauten, nun muffe öas ^ieber ausbleiben, ihrem ^einbe„entgegengehen. Sie beiöe, Anna unö Biartha, nuiffen fich wie jeber anöere„Braute fchonen, ö. h- r>or (Erfüllung, (Erhitzung, lleberlaöung öes Blagens tc.,„fid) hüten. Uebrigens nicht äugftlid)! Aiilch, frifdje (Eier finb nur im Unmafe„genoffen fctjäölich- ^u öiefem 3 u mel finb (Benefetibe bei ihrer ftarfen (Efjluft„leicht oerführt, baher eine grofje uon (Berichten öem Dolfsglauben nach

„neipönt finb, betm irgenb etwas muh man boch sulettt genoffen haben. (Eier„nertrügt nicht ein 3eber, felbft nicht in gefunben (Lagen. Staffe fie doh Allem„ntägig effen, was fie aud) früher gut nertrugen." —

„Schönningftebt, 12. 3ult 186\.

„ . . . Die Derwanblung in ein eintägiges (fieber aus einem breitägigen„ift fchon eine Befferung. l}at 3«manb fchon niel (Chinin genommen, fo richtet„man öamit bei häufigen Bücffällen, wie in öiefem ^alle, nichts mehr aus,„weuigftens muf man erft einige <3eit warten. Behmt einen Schwamm mit„ftubenwarmem IDaffer unb reibt ihr öamit ben ganjen Aiicfen währenb etwa„Vs BTinute, fobalb 3h r äen erften ^ieberfroft bemerft, unb legt fie bann wie„gewöhnlich 511 Bett. IPährenb ber h e Ml en ^eit mu| fie nicht jju warm bebecft„fein. Sie öarf gern in bie freie Stuft, mit Bermmft. Aiilch, IDaffer, ©bft,„mitunter auch ^leifchfuppe mit Aeis, tc., fann fie wechfelub geuiefeu." —

Bad} (Sroj^Bremsburg finb wieber bie folgenben Aathfdfläge gerichtet:

„bjamburg, 2\. ATärj \865.

„Bon ben Kranfheiten Deiner Kinber härte id) fchon. lDieberl)olen fie„fich, unb bas ift unnermeiblich, fo mufj öas Bett bes Binbes mit bem Deinigen„ober biefes mit bem Binberbett jufammengefchoben werben. IDer bes Bad}ts„häufig auffteht, erfranft unweigerlich- IDie ift Badjts bie Stuft in (Eurem„Sdjlafjimmer? Bannft Du es lüften burd) ©effuett nom Bebettjimmcr? Das„ift Don ber gröften IDichtigfeit in gefunben unb franfen ©agcn.

„ . . . . IDer fid), (£rwad)fener ober tCinb, wenig bewegt, muff auch„weitiger effen. Darauf halte." —

„Schönningftebt, 2{. April 186(1.

„3ebe Anwenbung irgenb eines fettes, weil es burd) bie förperlicfje„IDürnte fchitell rattsig, ö. h- fdfarf wirb, reijt bie wunben Stellen, wenn es aud)„im erften 2Xugenblicf 511 linbern fcheint; heifee es nun c °ld Cream, ober habe es„einen anberen Barnen. 1 )"

Llnmerfung. ') § u jener §eit fannte man antifeptifcfye, nid)t ra^ig roerbenbe Salben nod; nicht-