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„fonft fo reich an negetabilifchen Arzneimitteln, fd)einen gegen ötcfe Art non Peft,,nod) fein Kraut gefunben zu haben.
„Die etwaigen Briefe an mid), abreffirt an Jranz Sd)ud)mad)er, x ) ber„mir 6ie Beforgung freunötidjft üerfprocßen l?at. Das Barere werbe id) biefer„Cage mit ißm in Bera»Cruz rerabreben, wohin mid) ©cfcßäfte rufen. Durd)„feine Bermittelung erhielt id) neulich aud) ein Pacfet Leitungen r>on ber Poft„(Bonbr. * Alärz f8<p) für 2 Pefos, nad)bem er bem Poftbureau ^ Pefos abge*„bungen hatte, 3^ fnub aber leiber feinen Brief babei.
„Seb recht wol)I, meine liebe, gute ATutter, unb fei uerfidjert, baß id)„Deine Siebe mit ber größten 3mügfcit erwiebere.
„Dein treuer ^raitj."
An feinen Bruber ©uftar».
„gacuapan, 25. Alay \8<{2.
„ATeiit lieber (S u ft a r>!
„3d? will noch einen Ießten Berfud) wagen, um herauszufinben, ob meine„Briefe nicht z u Dir gelangen, weil ich eine falfchc Abreffe non Dir befiße, ober„ob Du faumfelig z u, n Antworten bift. (Eines ober bas Anbere muß bod) ber„^all fein.
„ATit unenblid)er ^reube habe id) bie Bad)rid)t non Deiner Berheirathung„nernommen. IDenn fid) biefes (Ereigniß nun auch f<h on Dor langer 3 e tt 311==„getragen hat, fo fommt bod) ein h cr äH4 gemeinter ©lücfwunfd) nie 311 fpät.„Alöge ber Segen bes Rimmels im reid)licf)ften Alaße mit Dir unb Deiner lieben„^rau fein. Deiner t frau, bitte ich Steh, mich auf bas Befte 3U empfehlen. Durch„Beurmanns, burch Buefs ift nur ©utes unb Siebes »on ihr nach Hamburg„berichtet toorben, unb fo müßt 3I? 1 ' beiben benn ja ein recht glücflidjes Paar„ausmachen. Bon einer Bermehrung (Eures pausftanbes habe ich freilich 1l °d)„nießts gehört, bod) ift es auch lange h^D baß ich ben leßten Brief non paus„erhielt, ba bie Beförberungsgelegenheiten um biefe 3 a h res 5 c ^t feßr feiten finb.„So barf ich benn wof)l getroft fdjon einen anberen ©lücftmmfch ausbringen.„Schreib mir bod), ob Deine liebe ^rau braunes ober blonbes paar hat, braune„ober blaue Augen, ob fie groß ober flein ift, — Deine Sänge wirb fie freilicp„nicht haben, — wol)Igcnäl)rt ober mager u. f. tu., u. f. tr>., barnit id) bod) einiger*„maßen ein Bilb non meiner neuen Schwägerin mir 311 machen im Staube bin.
„Daß es Dir red)t wol)l ergoßt, wenigftens, baß Du mit Deiner Sage„nollfommen zufriebett bift, habe id) wicberholt 3U meiner Jreube nernommen.
ZJnmerfuug. ') Jrati3 Sdjudimadjer, bamats (Commis ber jurma f. Sdjneiber & €0., Dera»©ru3, mar einDetter 3meiten ©rabes coit Dr. ^fran; ©rnft Baetcfe. Dte ©roßmüttcr mareu ©efdjmifter. Der paftoran ber St. SacoiwKirdje, ®tto dtjriftian Sdjudjmadjer, mar cermaßtt mit Unna ITCagbalena ffltte,einer Sdjmeftcr non ^rau (£atl)arina Sufattna ©räpet, geb. ©tte, ber IITutter »01t Dr. 3°l) amtDieberid) Baetcfe's Jrau. CEttt Sotjn bes paftoren ®tto Güjriftiau Sd)ud)mad)er, 3°l? anu cf ran 3Sd)iid)tnad)er, mar in erfter <£i)e uennäblt mit einer cEonfine einer geboreneu £iibbfeit aus Stabe, unbein Sofpi biefer <£l;e ift ber im Briefe ermähnte fratt3 Sd)ud;tna4er. <£r fommt uod) häufig inDr. ^ran3 CErnft Baetcfe's Briefen cor. <£r ftarb unoermätjlt in Dera »£tU3 im 3afjre )850.