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„foll aber nicgt fo fräßen! 3^^°^ Don einen Brief erhalten unb au<g„benfelben beantwortet. 3 n f°f ern mürett wir alfo quitt unb gaben in ber„l}infid)t einanber gegenfeitig nichts porjuwcrfen. Uebrigens gebenfc id) feiner„nocg immer mit ber gerjlicgften £iebe unb ^rcunbfcbaft unb freue micg immer,„wenn icg feinen Hamen in ben oerfdjiebenen Befcgeiben bes Hiebergericgts ober„in ben Decrcten bes Senates aufgeführt finbe. 3^ meig fogar, öag er fegt„Stubbengud Ho. 25 wognt. ©rüge ign recgt gerjlicg, unb perfprecge ihm, icg„würbe ihm red}t balb einmal fcgreibcn, sub conditione. bag aud) er wieg auf„bic Antwort nidit lange warten lägt, unb mir einen hoppelt fo langen Brief„wieber fcgrcibt, ba er mehr Stoff aufgabeln fann a'.s ich.
„T)ag es ©uftap fo wogl geht, h at mich re d)t erfreut, aber Hutwort„fann id) aus ihm nid)t gerausjapfen. ©rügt ihn non mir auf's tjerjlidjfte unb„fdjeltet iljn recgt aus, weil er mir jwci Briefe uuberrieffiditigt lieg. 3^1 möchte„ben langen ©aufy wohl einmal wieberfehen als ehrfameu i)ausnater, feine Jrau„am Zinne, einen langen Sprögliug auf bem anhören Zinne unb ein Biinbel„barunter, benn gewig mug er feiner Jrau bas ©afegenbueg ober bas Itmfcglage»„tud) nachtragen, 3^ möchte barauf wetten, bag er ein flein wenig unter bem„Pantoffel ftehtl IPas gilt es?
„lins ift es im ©anjeu genommen bisher redit fd]led]t ergangen. Die„ fortwährenbc Dürre bis ©übe 3 un i, barauf hie fortwährenbe Hüffe bis 5U111„Hocember h at uns f c h r surüdgefegt. öuerft fomite unb wollte bas ^uderrohr„nicht waegfen, unb jegt fann es nicgt jur Beife gelangen; folglich gaben wir„fein Probuct. Dabei ftnb bic oielen Beiniguitgen bes Caüa reiner Perluft, unb„noch fdjlimmcr wirb es uns gegen, wenn bie Dielen Kraufgeiten bis jum ©nbe„biefes ZITonats nicgt aufgören. IDir gütten alsbanu feine £eute sunt Zlrbeiten.„Die uuergörte Hüffe gut uns 3U111 erften Zltale bic calenturas (Jieber) aus ber„tierra caliente (geigen ©egenb) gebraegt. <£s finb intermittirenbe ^ieber mit„nernöfen, galligen, ju Reiten fauligen guftünben, welcge oft nier bis fünf ©age„angalten, bann bureg fO—35 ©ramm Quinina abgefegnitten werben, fowie ein„freier Zlugenblid eintritt, unb bei gehöriger Pflege unb Zlufmerffamfcit nicht„gerabc töbtlid) finb; bod] bie £eutc wollen nichts einnehmen, gaben gunbert alte„ZDeiber*Batgf<gIäge 3U befolgen, ober fornmen 3U fpüt. So gaben wir benn non„85 ^ieberfraufen \ f perloren. Die Ucbrigcn wanbern wie Sd^attcn cinger, leiben„alle Zlugenblide an BüdfüIIen unb fönnen folglich nicht arbeiten. IDir gaben„fegon 6 Unsen Quinina ä 4; Pefos Derbraucgt unb geben als Stürfungsmittel„ftatt ber Quina bie Binbe eines gier waegfenben Baumes Quina criolla (ein=„geborenen) ober palo de ventosidad, welches ZlTittel, wenn i<g nicgt irre, unter„bem Hamen Qluinafroton aueg fegon officinell geworben ift. Der (Erfolg ift fo„gut, wie man ign nur wünfegen fann, unb werbe idj an Bubolpg bei ©elegem„geit non biefer Binbe fegiden. — lüeiter in's £anb ginein graffiren bagegen bie„fatgarralifcgcn ^ieber, unb non biefen ift aud) unfer £)aus befallen worben.„Por ben calenturas werben uns wogl bie beffere Heibung unb Hagrung, bas„beffere ®bbacg unb bie grögere Porficgt bewagrt gaben. Zlleinc Pflanjung bes„Abel moschus ift faft günjlid) ogne ©rtrag geblieben; ba aber bie Staube eine„megrjügrige Dauer befigt, fo goffe icg auf bic 3 u fmift. 3 m folgenben 3 a ^ re„ober 18^3 follen wir bie aber nur unter ben 3»öianern gerrfegenbe Peft Matla-„zavvati 3U erwarten gaben, beren Symptome, wenn fie eintrifft, icg für Bubolpg„feiner ,§eit genau mir bewerfen will. Diefe Branfgeit fo II bisher regelmügig„alle ^0 3agre wiebergefegrt fein unb gat bisger bie grüglicgften Perwüftungen„unter biefer armen, fegon fo fegr aufgeriebenen Bace angerichtet. Die 3»öianer,