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Kriegsberichte des Königl. Dänischen General-Feldmarschalls Ernst Albrecht von Eberstein aus dem zweiten schwedisch-dänischen Kriege : herausgegeben nach Briefen und urkundlichen Aufzeichnungen im Königl. Reichsarchive zu Kopenhagen und im Königl. Geheimen Staats-Archive zu Berlin
Entstehung
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463
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Nr. 502. Schr. Ernst <Atbrecht's an K. Vielerlei, <1. st. G lii ch stadt 25. 86, i«1664, den major Wok betreffend.

(Lw: König!: Klaytt. werden mein :c. von Pinnenberg eingeschicktes schreibenvom 4. dieses empfangen vnd daraus; was; für wcitleufftigkeiten so wohl! in eoin-mmnlosachen alß sonsten von etzlichen vnruhigen (Meiern zu ^riederichsorthmehrenttheils; durch deß nwjorn pinrich !?oßen seine anzettelung sich entsponnenvnd wie er beynahe die beeden obristleulnnnäts, alß den von meinein regimendtvnd den eommenännten daselbst durch ein vnd andere mißverständliche reden an ein-ander gebracht, allergnedigst vernommen haben; ob ich nun gleich vermeinet diesehandelt aufs ein oder andere weise durch dazu gehöriges einsehen zu beybehaltung guterckweiplin vnd befoderung Ew: Königl: Kcaytt: dienste vnd arbeith abzuthuen, vndeinein jeden zu seiner schuldigkeit anzuweisen, so hatt doch gedachter 1?oß seiner ge-wohnheit nach bey diesem seinen vblen verhalten eß nicht gelaßen, besondern <Lw:Königl: Klaytt: durch dero verordneten o6N6iirle0inmi88g.rium gemachte arckr« deßproviniiät« halber sich mitt hartten wortteii zugegen gcsetzet, gestaldt dieselbe, wie erdeßwegen heraußgebrochen und seinem vorgesetzten unrjknrn angefahren, auch sonstenin einein vnd andern ihm begegnet, aus; eingelegtem eopin ged: meines mujcurnschreiben mitt »iehrein allergnedigst ersehen werden; vnd die gantzc zeitt vber so wohlfür sein persohn alß auch durch theilß seiner Moiar die ohn zweiffel seinein «zxampellgefolget, baldt die arbeith vnd wache (li^putiiet vnd sich nicht wollen gefallen laßen,baldt daß oonnnuncko gehorsahmb vnd den rs8xaot geschmählert vnd sich so gahrwiedrig erzeiget, daß durch seine zu heimblich alß offenbahr geführte verdrieß- vnd<1i88rk8peetiv1ielik reden, welche er zu Zeiten zu mercklicher Verkleinerung der ihn eam-mnncliienden Meiarn baldt auff der arbeith, baldt an andern orthcrn so vnbcdacht-sahiiib viid sonder einigen v68p«et soll herauß gestoeßcn haben — allsolche böseeon8k(insntÄen erfolget, wie ein solches wan seine fachen erörthert werden, sich mittmehrem finden wirtt, ob ich nun gleich dieses gebührend ranwckijren vnd ihn soforthfürs kriegesrecht stellen können, so habe doch auß einen vnd andern Lw: Königl:Klaytt: bereits :c. eröffneten vhrsachen vnd daß er sich in so viell weeniger seinergewohnheit nach zu beschwehren, vnd daß mitt ihm nicht wie kriegesgebrauch oderzu hartt verfahren wurde allenthalben außzuruffen hätte, ein solches vorhero :c.hintcrpringen wollen: inzwischen aber ihn zum Friederichsorth solange mitt demnrrk8t belegen laßen, vnd weilln gefunden, daß gegen iLw: Königl: Klaytt: vnddero kmtionl88brieff er bevorab in Weigerung deß proviimMannehmung gehandelts: welches ein großes nach sich ziehet vnd ein böse eorwegneM geben wolte:) ihnmitt soldathen bewachen laßen, der:c. Zuversicht gelebend, Lw: Königl: Klaytt. wienntt ihm zu verfahren allergnedigst verordnen werden, wormitt (Lw. Königl: Klaytt:göttl: gnädiger beschirmung :c. Ernst Albrecht von Eberstcin.

Nkr. 503 „tz'opin schreivens an best Herrn Kvnelnlferdtmarschassn von Kbersteinsaxeoll: von dero innjemn tzliurt Greffen" <1. <1. Ariederichsortlj 2t). 8>»i8 1664.

Ew: Lxesll: vnterthnnig zu hintcrpringen kan ich nicht vmbhin wie voreinigen mouathen der Herr »6nernleovnm88nrju8 nnff königl: 8peeinl orckra allhieden Meiern vorgetragen, das; daß allhie verhandene königl: pravinnät, so annvchtaüglich, auff die eornpnAuien svlte außgegeben iverden, als; nun auch hierauff so-forth der ansang geuiachet vnd jeder ooinpagnis ein gewißes so lvohll an speck,Hering als; auch zwieback, grütze vnd andern fetten wahren ausgetheilet, wobeysich dan auch dieselben zimblich befunden, ist dennoch eine Parthey Hering nach-geblieben, daherv dan der h. Mnkrn1vvumn88!rrin8 newlicher zeitt an den baiv-vndtpr0vinnckt(Z0ininj88nrnnn allhie geschrieben, derselbe eß dahin befördern svlte, daßder Überrest dieser Hering so viel davon gnth an die eowxnAnien auch wogte auß-gegeben werden, der eß da» znfoderst dem h. eonnuainbmten berichtet, ivclcherauch sofort bey der lösnng eß mir hinwieder andeuten laßen, daß den hanbt-lenthen ich solches anbefehlen solte, ivie nun hierauff den bey der o88(iu!nlran