Wegen des vielen Holzes, tvelches in der Herrschaft Pinneberg gestvhlenund in Hanibnrg verkauft tvurde, wandte sich der Feldm, Ebersteiil <1, Juli)an den Bürgerineister und Rath der Stadt Hamburg. Die Magistratspersonen,tvelche bereits früher wider die Erkaufnng des gestohlenen Holzes ernste MandatePnblicirt hatten, erboten sich, das Holz, welches von Hauslenten und andernPrivatpersonen unrechtmäßiger Weise gefällt und den Hamburgern zum Kaufangeboten würde, anhalten und restituiren zu lassen; wollten sie aber mit demvon im Amte Pinneberg einquartierten Offizieren gefällten und nach Hamburggebrachten Holze gleichermaßen verfahren, so konnten sie sich leicht andere lln-gelegenheiten zuziehen.
Nr. 14. Schreiben des Bürgermeisters und Watsts der Stadt Hamburg an denchen.-Kekdin. K. A. v. Kverstein vom <». Inki 1t»ö8 wegen des in der HerrschaftBinneverg gestohlenen und in Hamburg und Altoua verkauften Holzes.
lsochedelgebonier mmd gestrenger jnsonders grostgiinstiger Herr vnnd frcnndt.
Was ewer oxall: snb (lato s. .Ilüij an vnß gelangen laßen, das haben wirmit mehrem eingenommen vnnd verstanden. Gwer «xckll: berichten wir darausfhiermit in freundtlicher antwort, das daß holtz nicht in solcher inenge, wie wirvernehmen, das es im ambte P>innenberg gesellet wirt, anhero gebracht werde,muß mizweiffcntlich an andere öhrter größesten theils verführet werden; gestalt danauch gewiße, das an unterschiedenen ohrten der graffschafft vnnd zwar zu Altenahselbst verschiedene Holländische schisse vnnd boyer ab vnnd zu gelegen, worin holtzgeladen vnndt hinunter zur seeh geführet worden. Wie im vcrwichcncn winter vnßderogleichen clagten von bestehlung des holtzes fürgekominen, haben wir wieder dieerkaufftmg des gestoelenen holtzes ernste mnnäntn pnblieiron laßen, haben auch diePublication itziger zeit wiederholet, vnnd werden gerne dasjenige, waß von hauß-lcüten vnnd anderen privatis vnrechtnreßiger weiße gefallet vnnd vns angegeben wirt,i-ostituii'kn vnnd anhalten laßen, gleichermaßen aber wieder das ienige, welches vonoküeirern, so aldar ihr quartier haben, gefället vnnd anhero gebracht wirt, zu-verfahren, wurde vnß schwer fallen, vnnd leicht andere vngelegenheit über den halßziehen können, welches, wie ewer exeoll: dero hochbegabten prnclenoe nach selbstohnschwer ermeßigen werden, alßo tragen zu deroselben wir die gäntzliche eonlnlsneo,sie werden dero bekandten hohen cllaorotion nach vnß für entschüldiget halten, daßnach dieser zeit leüfften vnnd vnrbliegende ohrter znstandt nicht eben alles so garnawe von vns beobachtet werden kann. Wir werden immittelst in respsetivs vnter-thänigsten vnnd gebührenden rospoet kegen jhr königl: mayt: vnnd ewer axcoll:vnß mügerlichste dahin befließen, das dein einführen vnnd verkauften des gestolenenholtzes dies ohrtes so viel möglich entgegen gangen, vnnd jhr königl. maytt: so danauch ewer oxcoll. wie in anderen fortfallenden oecnrancan alß auch in diesem eingnädigstes vnnd behegliches oontsntemont in unser bezeigung einpfinden mögen, vnndewer oxcsll. thun wir hiemit zu allem selbst erwünschten» Wohlergehen gottes gnadenreicher obhut empsigst befehlen. Geben unter vnser statt sinnst den 6. llnlij anno s653.
G. exeoll. freundtwilligebnrgermcister vnnd rath der statt Hamburg.
Nr. 15. Schreiben Ernst Albrecht's an K. 1'ii«Imi<sti <l. <1. Glnckstadt d.ll. .Inli.j niino 1K58. Aeltmarschalck Kberstein wegen verschiedener compn^nlo zufnes, wie es damit zu statten. Itvm loeonimonstiit den stäuptman DetlefLntken. chb Ksn. mnj. Klaus von Astlefelt dem tstüldenkowischen regimt.als obrilter v. zum ^onvorinnii- zu Krempe vorzustellen. Wegen der tlniiioi'läienSchisse. ?in<Z8entntnm Hat'nio st. 13. .Inlii 1658.
Aus ewer königl: maytt: allergnädigstein post seripto von 3. lluiij habe ichersehen, wie ewer königl: maytt: mit den schwachen conq,n»i>ion, wan zufodcrst