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wicker Frieden diese Akten wieder abgeholt werden durften,führton Lein-Westerburg und Hartenburg dieselben in buntemDurcheinander nach Grünstadt bzw. Bockenheim; da sichaber Lein.-Hartenburg zu einer ,,Separation" nicht verstehenwollte, so waren 1762 „viele wichtige Stücke in beiderseithigenHänden zu nicht geringem Schaden, und niemand hat sichzu Austauschung unter Eyd und Pflicht eine Ansinnung tliunmögen." 1 )
4) Was Leiningen-Westerburg sonst an Urkunden von1690 an neu ansammelte, wurde, 1756 nach der Westerburgzur Vereinigung mit dem dortigen Archiv verbracht, vomLein-Westerburgschen Archivrath Knoch zwischen 1756 und62 geordnet 2 ) (siehe unten 11).
5) Als die Grafen zu Lein-Westerburg im 18. Jahrhundertin Grünstadt residirten, entstand auch liier eine Registratur,die aber in der französ. Revolution nach Abführung der Grafennach Paris vom L-W.'sehen Verwalter Parcus beraubt undzerstreut wurde; viele Archivalien wurden hierbei nach Frank-reich verschleppt 3 ).
6) Über das Archiv im Schloss Dürkheim a. H. sagtSchandein 3 ): ,Das Lein. Archiv in Dürkheim, das schon 1700nach Frankreich verschleppt, jedoch wieder zurückgeleitetworden, hatte Anfangs 1794 durch die Franzosen unendlichzu leiden. Fürst Karl flüchtete über den Rhein — und seinemArchiv ist es übel ergangen — fast alle herrschaftlichen Pa-piere wurden im Hofe (bei der Zerstörung des Schlosses 1794)
') Knoch III. S. 221, XCVI.
Knoch II. Y. S. 107. §. 9.
3 ) Schandein Gesch. des Kreisarhivs Speyer, in: Archival. Zeitschr. II.1877. S. 112. u. 118.