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2 (1891)
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zwischen Lein-West und Hartenb. verglichen worden seye;dass der Bischoff zu Worms zu Verbergung der Lebensqualitätaber alle Lein. Urkunden hinter sich behalten und sie, ob mangleich öfters darum nachgesuchet, niemahlen gesonnen ge-wesen, es auszuliefern. Der Bischof versprach,!: sie jedem beyAusgang der Sache folgen zu lassend Churpfaltz gelangteauch zum Besitz Neu-Leiningens, und also auch zur Gemein-schafft der Brieffe. Mithin solte nach denen mit Churpfaltzerrichteten Verträgen Lein.-West. alle ilotlidürftige Brieffe ver-abfolget werden, so aber dennoch nachmahlen in keine Er-füllung kommen. Daliero wurde Worms noch 1616 darum an-gesprochen oder im Weigerungsfall mit einer Klage bedroht.Es erkendt sich auch hiezu schuldig 3 ? Allein es entschuldigtesiehttheils mit der Unordnung des Arehives, theils aber, dasses an sichere Orte in Verwahrung gebracht worden seye:Wobey auch die Sache ohne weiteres Ansinnen ersitzen ver-blieben." Lein.-Hartenburg wurde noch 1607, 16, 17 und 18um Herausgabe der Urkunden aus dem ehem. Neu-LeiningerArchiv gemahnt, vertröstete jedoch jedesmal, und schliesslichunterblieb die Auslieferung doch 1 ).

2) Das von c. 1468 an von Margarethe und Reinhart I.neu angesammelte Archiv wurde auf Alt-Leiningen aufbe-wahrt, ging aber 1524 im Bauernkrieg bei der Niederbrennungdes Schlosses zu Grunde 1 )

3) Das dann entstandene dritte Archiv, ebenfalls zu Alt-Leiningen, wurde bei der Einnahme der Burg durch die Fran-zosen 1690 von diesen in Fässer verpackt, nach Homburg imWestrich geführt und dort mit ebendahin gerauhten^churpfälzerund Lein.-Hartenburger Urkunden vermischt; als nach dem Rys-

') Knock, II. V. S. 107, § 6. Näheres siehe auchNeu-Leiningen", Mitth.d. hist. Y. d. Pfalz, XI, 1883, S. 80 ff.