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2 (1891)
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409
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IX. Fürstliches Wappendiplom').

23. Juli 1779 verliehen: Unter Fürstenhut auf Hermelin-mantel mit 3 Helmen bedeckter Schild, Geviert: T und 4: 3 s.Adler unter r. Turnierkragen in B. (Lein.); 2 und 3: Innerhalbr. Bord schw., mit 8 s. Lilienstäben bedeckter Löwe in S.(Dagsb.); Mittelschild: s. Kreuz in R (Asperm).

Helm I. (Mitte): schw. Adlerflug mit 7 s. Herzen (Dagsb.),Helm II. (rechts): gr. Baum mit s. Blüthen (Lein.),

Helm III. (links): 6eckiges, an 5 Ecken Pfaufeder-be-stecktes Schirmbrett mit s. Kreuz in R. (Asperm.).

Decken: I. s. schw. II. s. b. III. s. r.

[frthümer der Reichsliofskanzlei sind: Das s. Glevenrad- statt g., und dieHerzen" statt Lindenblätter; auchgehört der Lein. Helm als Haupthelm in die Mitte.

X. Jetziges fürstliches Wappen.

Angenommen nach 1803 vom souveränen Fürsten Karl Fr.Wilhelm, der die rechtsrheinischen Besitzungen darin ausdrückte.Abgebildet in der Kirche zu Amorbach über der Orgel unddem Hochaltar; auch bei Siebmacher, I. 3. Taf. 26, jedoch mitfalschen Farben; mit richtigen: ebenda I. 3. IL Taf. 47.

Fürstfnkrone, Wappenmantel, 2 g. Löwen als Schildhalter;1) Schild: 1 mal gespalten, 2 mal getheilt mit Mittelschild:dieser: 3 (2, 1) s., r. bewehrte Adler unter 31ätzigem r. Turnier-kragen in B. (jüng. L. Lein.);

Feld 1: g, r. gekrönter doppelschweifiger Löwe in Schw.(Pfalzgf. Mosbach); 2: schw. Löwe in s., r. bordirten Felde,über's Ganze g. Gle venrad (Dagsb.); 3: Von G. und R. 7malgetheilt (Rieneck); 4: 3 (2, 1) s. Lilien in R. (Frankenberg);5: schw. Widderhorn in S. (Düren); 6: 3 (2, 1) g. Kronen inB. (Amorbach).

') im fürstl. Hausarchiv zu Amorbach.