Druckschrift 
2 (1891)
Entstehung
Seite
408
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Sehw. über G. schräg links getheilt; Mittelschild: 2 schreitendegekrönte g. Löwen (redend: Gülden-Löw) in R., überdecktabermals von 1 s. Danebrogskreuz; nachdem Gf. Giildenlöw1671 als Graf Danesciold Lehensgraf geworden war und Laur-Avig (Norwegen) erhalten hatte, kam auf das Kreuz des Mittel-schilds noch 1 r. Herzschild mit g. „F. III." (= König Fried-rich III.).

Statt dieses vielfeldrigen, schwer in einem Mittelschildunterzubringenden Wappens führte der erste Graf zu Lein.-West., der (durch seine III. Frau Margarethe) Anspruch aufLaurwig hatte, Georg II., nur 1 Schild (als Mittelschild) unddarin: 1 g. Löwen mit s. Axt in R. Ob sich Georg II. hierzuein dänisches Patent verschaffte, oder ob er diesen nordischenLöwen in Verbindung mit den g. Löwen des GüldenlöAvschenMittelschilds für die norwegische Herrschaft Laurwig selb-ständig annahm, war nicht festzustellen; doch ist Thatsache,dass von Georg II. bis heute stets von den Grafen der Neu-Leininger Linie nur 1 (g.) Löwe mit (s.) Axt (in R.) — zumUnterschied von der Alt-Leininger Linie — geführt Avurde,mithin" als historisch geAvordener Usus so beizubehalten ist.

Siebmacher I. 3. II. Taf. 45, S. 21, hat (Avohl nach derDän. Wappen Verleihung?): g. gekrönter s. Löwe mit g. stieligers. Streitaxt in B. Der Löwenschild wurde irriger Weise alsMittelschild aufgenommen, wohin eigentlich Westerburg alsStammschild gehörte.

2) Helmzier: Sitzender, gekrönter g. Löwe mit je 3 Dane-brogsfahnen (S. in R.) in den Pranken.

3) Helmdecken: b. g. zum vielfeldrigen, r. g. zum r. g. Schild.

4) Schildhalter: Rechts 1 g. Löwe, links .1 schw. Elefant 1 ).

') aus dem hohen dänischen Elefantenorden.