— 406 —
hörte). Heute noch im Wappen der Linie Lein.-West-Alt-Lei-ningen. Karl II. und August setzten das Schaumb. Kreuzauch in's rechte Obereck ihres Laurwiger Mittelschilds.
Auf Siegeln, Münzen und Grabsteinen ist das Schaumb.Kreuz hier und da noch von je 1 Kreuzlein bewinkelt 1 ) (alsowie das Jerusalemer Kreuz). Dies ist aber ein Irrthum: Mannahm eben die durch den Mittelschild verdeckten Kreuzleinder Westerburger 2 Felder in dem Mittelschild auf.
Manche Heraldiker kennen das Schaumburger Wappengar nicht 2 ) oder verwechseln es mit dem, Lein.-Westerburgnichts angehenden Aspermont 3 ).
2) Helmzier:
a) Pfauschweif oder
b) Pfauschweif zwischen 2 Büffelhörnern.
Beide Arten wurden gleichzeitig benützt, oft von ein unddemselben Wappenherrn. Stand der Schaumb. Helm in der Mitte,vorwärts, so waren rechts und links des Pfauschweifs 2 Biiffel-hörner; stand der Helm an III. Stelle, seitwärts, so fielen Letz-tere wegen Schwierigkeit der Zeichnung weg.
Ursprünglich war das Ziemir nur der Pfauschweif; dieHörner kamen in der Verfallzeit der Heraldik — analog derAspermontschen Hörner? — zur Erhöhung der Wappen-pracht hinzu.
3) Helmdecken: b. g.
VII. Rixingen.
1) Schild: 2 s. abgewendete Salme in b., mit s. Kreuzleinbestreutem Felde. So ist die Darstellung auf der StrassburgerKarte des Westrichs 1513.
') auch, nur: oben links und unten rechte.
2 ) Siebmacher I. 3. II. Taf 46, S. 21 (grobe Jrrthümer!) und Wölckern(zu Tyrofl) Beschreib, aller Wappen Bayerns, 1821, I. 141, No. 68.
3 ) Traehsel, Monogr. d. monum- numism. — Linange, S. 5, 22, 30, 32,