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2 (1891)
Entstehung
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hörte). Heute noch im Wappen der Linie Lein.-West-Alt-Lei-ningen. Karl II. und August setzten das Schaumb. Kreuzauch in's rechte Obereck ihres Laurwiger Mittelschilds.

Auf Siegeln, Münzen und Grabsteinen ist das Schaumb.Kreuz hier und da noch von je 1 Kreuzlein bewinkelt 1 ) (alsowie das Jerusalemer Kreuz). Dies ist aber ein Irrthum: Mannahm eben die durch den Mittelschild verdeckten Kreuzleinder Westerburger 2 Felder in dem Mittelschild auf.

Manche Heraldiker kennen das Schaumburger Wappengar nicht 2 ) oder verwechseln es mit dem, Lein.-Westerburgnichts angehenden Aspermont 3 ).

2) Helmzier:

a) Pfauschweif oder

b) Pfauschweif zwischen 2 Büffelhörnern.

Beide Arten wurden gleichzeitig benützt, oft von ein unddemselben Wappenherrn. Stand der Schaumb. Helm in der Mitte,vorwärts, so waren rechts und links des Pfauschweifs 2 Biiffel-hörner; stand der Helm an III. Stelle, seitwärts, so fielen Letz-tere wegen Schwierigkeit der Zeichnung weg.

Ursprünglich war das Ziemir nur der Pfauschweif; dieHörner kamen in der Verfallzeit der Heraldik — analog derAspermontschen Hörner? — zur Erhöhung der Wappen-pracht hinzu.

3) Helmdecken: b. g.

VII. Rixingen.

1) Schild: 2 s. abgewendete Salme in b., mit s. Kreuzleinbestreutem Felde. So ist die Darstellung auf der StrassburgerKarte des Westrichs 1513.

') auch, nur: oben links und unten rechte.

2 ) Siebmacher I. 3. II. Taf 46, S. 21 (grobe Jrrthümer!) und Wölckern(zu Tyrofl) Beschreib, aller Wappen Bayerns, 1821, I. 141, No. 68.

3 ) Traehsel, Monogr. d. monum- numism. — Linange, S. 5, 22, 30, 32,