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58. Lieber entzwoy, Als einmal untrew, 1890, Magdalene (No, 702).
59. Gott thut retton,
60. Portitudine, Wahlsprüche der- Grafen zu Leiningen-Westerburg.
M ii li z e n.
Wenngleich im Laufe der Jahrhunderte bedeutende Summenvon Münzen des Gesammthauses geprägt wurden, sind sie dochheutzutage selten und von höchstem numismatischen wie pe-kuniären Werthe.
Es bestehen 2 Leininger Münzkabinete, das eine, 330 Lei-ninger und Leiningen-Westerbürger Münzen zählend, von GrafKarl Emich zu Leiningen-Westerburg (No. 701), das andere,120 Stück, von Fürst Ernst zu Leiningen (No. 215).
Beide Sammlungen (wenig Dubletten, dagegen verschie-dene Unika) ergänzen sich gegenseitig und enthalten alle be-kannten Leininger Münzen.
Ausserdem findet man noch einige wenige in den Staats-bezw. städtischen etc. Sammlungen von Berlin, München, Stutt-gart, Dresden, Karlsruhe, Gotha, Leipzig, Strassburg i. E.,Heidelberg, Cassel, Colmar, Donaueschingen, Wien, Peters-burg u. s. w.
Abgesehen davon, dass in alten und neuen Münzwerken,und Katalogen einzelne Exemplare beschrieben sind, erschienenüber die Leininger Münzen speciell 2 Münzwerke:
I. „Monographie des monuments numismatiques des comteset du prince de Linange par C. F. Traclrsel, Bruxelles et Lau-sanne, 1880." 1 Tafel Abbildungon, 46 Seiten; (Revue Beigede Numismatique). Sie birgt viele historische Fehler und weistgrosse Lücken auf.