') Nachrichten über die Einwohnerzahl nach dem Gothaer Hofkaloader von1834, 1845 und 1847.
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die Bravour Graf Augusts war seiner Zeit sprichwörtlich?inder Armee, auch galt er als einer der trefflichsten Schützen inderselben."
Hinsichtlich seines Hauses ist Folgendes zu bemerken:Kraft des mit seinem Bruder Karl III. 15. Mai 1808 geschlosse-nen Hausvertrags trat August 1808 in den alleinigen Besitz derStandesherrschaft Westerburg mit Vj Schadeck, (2 Q.-M. mit1368 Familien und 4751 Personen, 25000 fl. Einkünften 1 ). Wenner auch zufolge seiner militärischen Stellung nicht auf derWesterburg residirte, so besuchte er seine Besitzungen dochhäufig. 16. Sept. 1814 wurde er zum erblichen Mitglied derHerrenbank im Herzogth. Nassau ernannt, nachdem seine Herr-schaft herzogl. nassauscher Souveränität unterstellt worden war
21. Oct. 1814 ertheilte August seinem Vetter Friedrich I.von der Alt-Leininger Linie den Oonsens, dass dieser seineGerechtsame und Güter veräussern oder sonst nach freiemWillen darüber disponiren könne; in derselben Urkunde erkennter auch die Legitimität der Kinder Graf Friedrichs I. an, „derStand der Mutter sei, welcher er wolle". Das Recht gleichfreier Disposition über die Güter stellte Friedrich I. d. d. 21. Oct.1814 und Georg d. d. 23. Apr. 1816 dem Grafen August aus.1814 überredete August seinen damals noch jungen Vetter vombayr. Ast der Neu-Leininger-Linie, Graf Karl V. August, derdamals der einzige männliche Vertreter dieses Astes und nochunvermählt, dagegen durch zahlreiche Wundon geschwächtund dem Tode nahe war, zu einer „Übereinkunft" (unterschriebenvon Ersterem Wien, 10., von Letzterem München, 30. Nov1814), wonach Karl V. gegen Zahlung einer jährlichen Apanagedurch August hezw. seine Erben auf seine nahen Erbrechte fürden Fall des Aussterbens des nassauschen Astes verzichtete,