Hafergülte zu Winne, und 27. Juli 1751 erfolgte endlich derVergleich zwischen Beiden, durch den sie das Projekt v.8. Apr. 1740 bestätigten und sich dauernd einigten. 23. Mai1738 war bereits ein Inventar über Schloss Westerburg auf-genommen worden.
Das reiche Wappen der Giäfin Margarethe, das, wie schonunter Georg II. erwähnt, auf dem Titelkupfer des Höningisc-henGesangbuchs von 1723 erscheint, ist auch auf der Emporbühnedes Höninger Jakobskirchleins, sowie auch auf der der Kirchezu Schadeck in Farben gemalt (in letzterer auch geschnitzt)und heute noch dort zu sehen. Von ihr rührt eine jetzt nochim Gebrauch befindliche silberne schöne Platte zur Aufbe-wahrung des Abendmahlsbrods in der Martins-Kirche zuGrünstadt her, auf welch Ersterer um ein Lamm herum fol-gende Buchstaben stehen: „Margaretha G. Z. L. Fr. Z. W. G.0. V. F. G. G. Z. D. V. L. F. Z. K. V. D. Anno ChristiMDCCXXXI." 1 )
Gräfin Margarethe starb 8. Juli 1761 zu Grünstadt undwurde daselbst in der gräflichen Gruft 10. Juli (Früh 3 Uhr)beigesetzt.
Die I. Ehe Graf Georg's II. blieb kinderlos; aus der II.Ehe stammten:
1. Georg Wilke Friedrich, geb. 12. März 1699, starb19. Nov. 1718 zu Paris.
2. ein 15. Aug. 1702 todtgeborener Sohn, beigesetzt inder Westerburger Gruft.
3. ein 6. Sept. .1704 todtgeborener Sohn, beigesetzt eben-da; sein Sargdeckel ist mit Rosenkränzen und folgenden In-schriften bemalt:
648
649
650
!) = Mavg. Gräfin zu Leiningen, Frau zu Westerburg, Grünstadt, Ober-brunn vnd Forbach, geborne Gräfin zu Danesciold und Laurwig, Frau zu Kniep-hausen und Domwert.