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2 (1891)
Entstehung
Seite
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losen Grafen wiederholt voraus gesagt haben, dass sie Gottnoch von Haus und Hof jagen würde. Und wirklich trafendie Stürme der Revolution so schwer, dass beide Grafen fürimmer ihre altangestammten Heining er Lande verloren - derWesterburger Besitz blieb dagegen dem Hause erhalten 1 ).

Es ist hier am Platze, noch einmal den Besitz in derLeiningenschen Grafschaft, bevor diese verloren ging; zu be-trachten :

Die fürstlichen und gräflichen Leininger Lande hatten zu-sammen gegen 13 Qu.-M. mit 29000 Einwohnern und 300000 fl.Einkünften, davon besass Leiningen-Westerburg an un-mittelbaren Reichslanden: 4 Qu.-M. mit 8000 Einwohnern undüber 80000 fl. Einkünften, die unter die Alt- und Neu-LeiningerLinien getheilt waren; die ältere, Alt-Leininger Linie besassdie Hälfte von Griinstadt, die Dörfer Alt-Leiningen mit derSchlossruine, Hertlingshausen, das sogen, „hintere Gericht":Tiefenthal, Ebertsheim, Wachenheim a. d. Pfr., Mertesheim,Kirchheim, Sausenheim, Bissersheim, dem Neubau, Wilhel-minenhof, Gartenhof, im Ganzen 14 Höfe, 2056 Morgen Wald,etwa 2 Qu.-M., 4500 Seelen und 46000 h. Einkünften ; die jüngere,Neu-Leininger Linie: Die andere Hälfte von Grünstadt, dieHälfte von Neu-Leiningen, die Dörfer Asselheim, Albsheim,Lautersheim, Monsheim, Obrigheim, beträchtliche Domänen anHöfen und Wäldern auf dem Matzenberg (Karlsberg) und im Lei-ninger Thal nebst dem Nackterhof und dem SeckenhäuserHof, so dass deren Einkünfte auf ca. 39000 fl. stiegen.

Gemeinschaftlich waren ferner: Wie schon erwähnt,Grünstadt, dann Höningen, Wattenheim, Münchweiler undGambach, J /s von Hochspeyer (im Prozess mit Leiningen-Hartenburg), Quirnheim mit dem Buschweiler Hof.

') Weiteres aus jener Zeit wird weiter unten unter Graf Gust. Karl Wal-demar berichtet werden.