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ningen-Rixinger Linie die Summe von 10000 Thalern aufzu-nehmen.
Seitdem verweilte er ruhig in seinen Westerburger Be-sitzungen und liess in Vielem seine Gattin regieren.
Seine Finanzen scheinen sich allmälig durch guten Haus-halt und die bei Westerburg wenigstens friedlicheren Verhält-nisse merklich gebessert zu haben; denn, nachdem er von1639 bis 1663 nur wenig Münzen hat prägen lassen, erscheinter von 1663 bis 1693 als dasjenige Glied des Leiningen-Wester-burger Hauses, das am meisten hat Münzen schlagen lassen.Von ihm sind aus dieser Zeit bekannt: Gulden, halbe Gulden,Achtheller, Kreuzer, Fünfzehnkreuzer ('/* 11.) — von diesenbesonders viele! —, Sechser, Via Thaler und Doppelalbus. DieStücke sind meist vollwerthig und schön geprägt gewesen. Zahl-reich e Exemplarebefinden sich in den 2 Leininger Münzkabinoten l ).Ein weiterer Beweis für die Besserung der Verhältnisse ist,dass Georg Wilhelm seinem Sohne Georg II. am 15. Aug. 16876000 Thlr. schenkte 2 ).
Zu erwähnen ist noch, dass 1690 der Blitz in's untereGebäude im vorderen Hofe des Schlosses Westerburg einschlug,wodurch das Gebäude ganz abbrannte, während Schloss undOrt gerettet wurden 3 ).
Im Königl. Schlosse Schönhausen bei Berlin befindet sichdes Grafen Ölportrait, 1651 gemalt, mit der Inschrift auf demBilde selbst: „Georgius Wilhelmus Graft von Leiningen-Wester-burg LVI." (in seinem 56. Jahre); es zeigt eine stattliche Er-scheinung im Jagdkostüm.
') Näheres bei Joseph a. a. O. S. 84—109.V Westerburger Hausarchiv, Pasc. III. 0.:i ) Nach Knochs Chronik I. 162.