Druckschrift 
2 (1891)
Entstehung
Seite
193
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dem Wohlgeb. Unserem lieben getreuen Johaun Jacoben von Eberstein

für sich selbsten als gevollmächtigton des auch Wohlgobornen Unsern lieben ge-treuon Ludwig Emich Grauen zu Loiuingon und ßixingen, Herr zu Westerburgkseiner Tochter Manss, crafft,Special-Gewaltbrieffs geliehen haben und lehnen incrafft dieses brieffs zum rechten Lehen, das Schloss, Stadtlein vnd HerrschaftFortbach, so von Vnserm Horzogthumb Lotharingen zum Lehen rühret, vnd inVnserm teutschen ßellisthum gelegen, mit allem und jedem Zugehörigen . , . .nichts abgesondert noch abgeschieden." Original auf Pergament. BeglaubigteOopie-vom Mai 1003 im Archive des Grafen K. E. zu Leiningen-Westerburg.

') Oberbronner Akten, Speyer, E. 4289. 15.).

Brinckmeier, Leiningcn. 13

stand wegen der Theilung ein Prozess, dogh wurde ihm 1626sein Besitz gerichtlich bestätigt.

Um der üblen Wirthschaft ihres ältesten Bruders JohannCasimir zu begegnen, traf Ludwig Emich und Philipp II. am30. März 1629 eine Übereinkunft, gleichzeitig auch, um demElend ihrer Unterthanen zu steuern; denn auch Ludwig Emichhatte unter den Drangsalen dos 30jährigen Kriegs mit seinemLande schwer zu leiden. Durch den allgemein im Landeherrschenden Nothstand wurde er endlich gezwungen, mit ag-natischem und des Condominus Graf Johann Jacobs von Eber-stein Consens 1631 seine Hälfte von Forbach an die EdlenJohann Ludwig und Michael von Freiberg zu verkaufen. Dadas Wittlium seiner Gemahlin darauf verschrieben war, soverlegte er dasselbe nach Rauschenburg.

Die anderen von Ludwig Emich geschlossenen Verträgesind schon unter Johann Casimir (No. 475) und Philipp II.(No. 477) angeführt. Zu erwähnen ist nur noch, dass er mit Joh.Jacob von Eherstein vor dem Verkauf Forbachs zu Forbacham 21. Juni 1624 einen Vertrag abschloss, botreffend die Hoch-gerichtsgerechtigkeit zu Wiltringen und die Waldstreitigkeitenzu Forbach 1 ).

In den Oberbronner Akten zu Speyer, E. 4336. 11.) be-findet sich einVerzeiclmuss derer Sachen, so der hoch- und