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2 (1891)
Entstehung
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Schon im 15. Lehensjahre wurde er mit Metze, derTochter des Grafen Philipp von Virneburg und der Katharinavon Saffenberg verlobt; die Vermählung fand am 16. Juni 1449statt. Kuno's Gattin starb am 9. April 1483.

Aus dieser Ehe entsprossen 5 Kinder, 3 Söhne und 2Töchter:

1. Reinhart IV., als erster Graf zu Leiningen-Westerburg: 433Reinliart I., der Nachfolger seines Vaters, Kuno's I.

2. Margarethe, geboren 10. September 1455; 1485 einge- 429kleidet in Cöln zu St. Trefilien oder 11000 Jungfrauen; 1492Aebtissin daselbst.

3. Johann, geboren um 1456, war Geistlicher und war 4301480 schon verstorben.

4. Katharina, geboren 11. Sept. 1458; 1485 eingekleidet 431als Canonissin in Cöln zu St. Trefilien; sie starb 1487.

5. Kuno, geboren (2?) 27. October 1459. Zuerst Cano- 432nicus in Cöln, studirte er 1474 und 1475 in Erfurt und gabdann den geistlichen Stand auf. 1489 verglich er sich mitseinem älteren Bruder Reinhart dahin, dass eraus Liebegegen ihn" sich nicht vermählen wolle, wofür ihm Neu-Lei-ningen, Monsheim, Weltersburg, 350 Gulden vom Bopparter

Zoll und 80 Malter Hafer als jährliches Einkommen zugewiesenwurden. 1489 belagerte er mit Pfalzgraf Philipp Hohengerolds-eck und vertheidigte Kloster Höningen bei Alt-Leiningen gegenGraf Emich VII. von Leiningen-Hartenburg; 1493 reiste er nachItalien und Jerusalem und von 1511 bis 1513 findet man ihnals ersten Richter und Präsidenten des kaiserlichen Appellations-gerichts zu Weissenburg im Elsass 1 ). Er machte sich auchauf einigen Reichstagen, namentlich auf dem von Worms 1495bekannt 3 ). Er war ein ganz besonders eifriger Nimrod und

') B. Hertzog, clsäss. Chronik.-) Knoch, Westerb. Chronik.

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