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2 (1891)
Entstehung
Seite
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Fehde an 1 ). In demselben Jahre, am 10. Dec., ist er Zeugeund Mitbesiegler der Urkunde, worin Graf Emich VI. vonLeiningen dem Hochstift Mainz die Festen Lindelbol, Dürkheimund Hartenburg aufzutragen und wieder als Lehen zu empfangensich erbietet 2 ). Er und Johann von Limburg erscheinen darinals Schwäger Emichs VI. Im Jahre 1398 verpfändete er anseinen Bruder Reinhart II. und dessen Gemahlin seinen Antheilan Cleeberg um 200 Goldgulden 3 ) und 1400 den EmmericherZehnten an Dietrich von Runckel, da er durch die Kricgsun-fälle seines Bruders, an denen er the ilna hm, in Verlegenheitgekommen war 4 ). — Im Jahre 1401 ernannte ihn der TriererErzbischof zu seinem Amtmann in Schmiedeburg und Heinzen-berg 5 ). Die Zeit der Vermählung und das Todesjahr der GräfinAnastasia sind ungewiss. Jedenfalls aber starb sie vor ihremGemahl, der ihr im Jahre 1410 nachfolgte (nach Knoch'sChronik). Da er nur Töchter hinterliess, so wurden sein Bruderund Bruderssohn, aber nur lebenslänglich, von Kurtrier mitSchloss Welstein belehnt.

Aus dieser Ehe stammten vier Töchter:

a) Anastasia. Sie trat ihrem Vetter Reinhart III. 1428 415alle Ansprüche ihres Vaters Johann an den Grafen Philippvon Nassau-Saarbriick ab c ). Bald darauf vermählte sie sichmit Philipp von Cronberg dem Altern, und in der darüber auf-

') Diffidavit Her Johan höre zu Westerburg. Aus dem handschriftlichenFehderegister im Stadtarchiv zu Cöln: Verzeichniss Derjenigen, welche im Jahre1397 der Stadt Cöln Fehde angesagt haben. Auch das Original befindet sich imCölner Stadtarchiv.

2 ) Würdtwein, Subsid. nova I. 412. S. auch das unter Graf Emich VI.von Leiningen darüber Gesagte.

3 ) Lehmann, Dyn, v. Westerb. Beil. No. 66. S. 218.

4 ) Knochs Chronik.

5 ) Lehmann, Dyn. v. Westerb., Beil. No. 69. S. 224. Original in Coblenz.li ) Lehmann, Dyn. v. Westerb. Beil. Nr. 80. S. 238.

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