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2 (1891)
Entstehung
Seite
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Zugleich verschreibt er ihr das Schloss Westerburg und 400Mark Pfennige Zinsen dazu von den genannten Gütern 1 ). NachLehmann, Dyn. v. W., S. 66, war sie auch auf Burg undHerrschaft Schadeck bewidmet; sie starb aber schon 1342.

2. mit Kunigunde, Freiin von Mehrenberg und Erb- 406tocliter zu den Herrschaften Mehrenberg und Gleiberg, weilihr Vater nur Töchter, aber keinen Sohn hinterlassen hatte.Die Töchter wurden freilich später durch das widerrechtlicheVerfahren der Grafen von Nassau-Weilburg um ihre beträcht-liche Erbschaft gebracht. Kunigunde war verwidmet aufSchaumburg und starb um 1390 2 ), nachdem sie im Jahre1382 mit ihrem Sohne noch einen Vertrag über das Witthumzu Schauenburg geschlossen (Knoch's Chronik).

Reinhart hatte zwei Söhne und eine Tochter:

1. Johann I., Herr von Westerburg, der Nachfolger des 412Vaters, aus erster Ehe.

2. Ilget (oder Ad elheid). Nach einer Sayn'schen Ahnen- 407probe soll sie mit dem Grafen Johann III. von Sayn 1357 ver-lobt worden sein.

3. Siegfried. Nach der Bestimmung seines Vaters und 408nach dem zwischen seiner Mutter und dem Sohne erster Ehe(Johann I.) 1353 errichteten Vergleiche war er für den Standeines Weltgeistlichen (z. B. Ritter des Deutschordens) bestimmt,doch sollte er auf Schloss Schaumburg bei seiner MutterWohnung und Einkünfte haben, und zwar so lange, bis diemehrenbergsche Erbschaft erlangt wäre.

l ) Herquet, Rogesten des gräfif. Hauses Solms pp. zu Assenlieim, pag. 56in den Annalen des Vereins für Nassau. Alterth. Band XIII. zu Bürgen setzt erPhil. v. Falkenstein, seinen Schwager, Gottfried zu Eppenstein, Ulrich Herrnvon Hanau, Kuno von Falkenstein, Graf Otto von Nassau. Graf Joh. v. Solms u. A.

•') Guden, HI. 188.