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Trier Reverse ausstellen 1 ), bis der Tod ihn schliesslich allerSorgen enthob.
Es war in diesem Herrn eine merkwürdige Mischung vonem Wesen und sorgsamer Pflege und Regierung desLandes, und die Limburger Chronik rühmt ihn wie schon ge-sagt, als einen gar n Ritter von Leib, Sinn und Gestalt,der mit König Ludwig sehr vertraut war 2 ), und der den Kaiserund die Frauen durch seine Minnelieder ergötzte; denn oft ver-tauschte er das Schwert mit der Leyer. Leider ist von seinenMinneliedern nur nachstehendes Bruchstück auf unsere Tagegekommen:
„Ob ich durch sie den hals zuhreche,
Wer reche mir den schaiden dan?
So enhette ich niema.ns, der mich reche;
Ich bin ein ungefreunter Mann.
Darumb so muss ich selber warten,
Wie ez mir gelegen si.
Ich enhan nit trostes von der zarten,
Sie isst irs gemudes fri.
Wel si min nit, die werde reine,
So muss ich wol vrlaup han.
Uf ir genade achte ich kleine,
Sieh, daz lasse ich si vurstan."
Ebenda, No. 38, S. 169. Original in Ooblenz. Datirt ist die Urkunde.„1352 na Gewohnheit zu scribone in dem stifte zu Triere . . , . nach unsererZeitrechnung: 1353. In Trier begann man 1307 mit dem 25. März, more Trevorensi.Danach fielen also alle Tage jener Zeitrechnung vom 1. Januar bis 25. März 1352nach unserer Zeitrechnung in's Jahr 1353. Vgl. Brinckmeier, hist. Chronologie(1882), 8. 89.
2 ) Monum. Germ, histor. Tom. IV. P. I. p. 28; Boehmer, Kegesta Imper.319. nr. 2965 ff,